Esmertec bläst Börsengang ab

publiziert: Dienstag, 5. Jul 2005 / 13:21 Uhr

Dübendorf - Nach zweimaligem Verschieben hat das Zürcher Handysoftware-Unternehmen Esmertec den geplanten Börsengang bis auf weiteres abgesagt.

Der Börsengang bleibt für Esmertec ein Ziel.
Der Börsengang bleibt für Esmertec ein Ziel.
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Nach einer Patentklage und dem Konkurs eines Kunden waren interessierte Investoren abgesprungen. Die Bedingungen für die Preisfestsetzung und den nachfolgenden Aktienhandel seien momentan "nicht optimal", schreibt Esmertec in einem Communiqué.

Der Verwaltungsrat habe deshalb nach Rücksprache mit den beiden beratenden Banken UBS Investment Bank und Deutsche Bank entschieden, den zuletzt für Mittwoch geplanten Börsengang zu verschieben.

Börsengang bleibt ein Ziel

Der Börsengang bleibe aber ein Ziel, sagte Esmertec-Sprecherin Leng Stricker-Wong auf sda-Anfrage. Bevor ein neuer Termin angesetzt werde, müsse die Situation in Ruhe überprüft werden.

Esmertec war 1999 gegründet worden und zählt heute gut 250 Beschäftigte, davon rund 60 in der Schweiz am Sitz in Dübendorf ZH. Im ersten Quartal des laufenden Jahres hatte die Firma die Gewinnzone erreicht. 90 Prozent des Umsatzes erzielt Esmertec mit Software für Handys.

(rp/sda)

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