Erster Mini-Beamer ab Herbst im Handel

publiziert: Freitag, 20. Jun 2008 / 07:20 Uhr / aktualisiert: Freitag, 20. Jun 2008 / 07:41 Uhr

Düsseldorf - Der Projektorhersteller Optoma hat angekündigt, einen Mini-Beamer für Handy, iPod & Co auf den europäischen Markt zu bringen.

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Der Starttermin des Pico-Projektors ist auf das vierte Quartal des laufenden Jahres festgesetzt, heisst es bei Optoma Deutschland. Der Beamer wäre damit das erste weltweit verfügbare Gerät in diesem Produktsegment.

Derzeit wird der Pico-Projektor auf der Branchenmesse InfoComm der Öffentlichkeit präsentiert. Genauere technische Details liegen derzeit ebenso wenig vor wie Angaben zum Preis.

Bis zu 100 mal grösseres Bild

Der Projektor ist von den Abmessungen her etwas kleiner als ein marktübliches Smartphone. Das Gerät basiert auf einem DLP-Chipsatz und wird mit LED-Beleuchtung betrieben. Diese Projektionsmethode kommt ohne Lampen und Filter aus, was eine äusserst kompakte Bauweise der Beamer ermöglicht.

Laut Optoma liefert das Gerät im Hosentaschenformat ein Bild, das bis zu 100 mal grösser sein soll, als das Display des angeschlossenen Endgeräts. Das kann entweder ein Mobiltelefon, ein iPod, ein PDA oder eine Digitalkamera sein.

«Völlig neue Anwendungen»

«Der Pico-Projektor ist der nächste technische Schritt, wenn es darum geht, dass Menschen mobil Bilder, Videos und jeglichen anderen Content betrachten oder herzeigen wollen», ist Jon Grodem, verantwortlicher Produktmanager bei Optoma überzeugt.

«Der Beamer sprengt die Grenzen der aktuell verbauten zwei bis drei Zoll grossen Bildschirme in Mobiltelefonen oder anderen mobilen Endgeräten», so Grodem. «Wir betrachten den Markt für Mini-Projektoren als ein äusserst interessantes Feld. Mit diesen Geräten werden völlig neue Anwendungen seitens des Endusers erschlossen», fügt William Coggshall, Chef des Marktforschungsunternehmens Pazific Media Associates, hinzu.

Interessanter Markt

Neben Optoma arbeiten noch weitere Unternehmen an miniaturisierten Projektoren. So hat Microvision bereits Anfang des vergangenen Jahres einen Beamer in der Grösse einer Streichholzschachtel vorgestellt. Forscher der Fraunhofer-Gesellschaft haben ebenfalls schon einen Projektor vorgestellt, der etwa so gross wie ein Cent-Stück ist und damit problemlos in ein Mobiltelefon verbaut werden kann.

Auf dem Markt befindet sich allerdings noch keine dieser Lösungen. Interessant könnte die Technologie vor allem für die Verbreitung von HandyTV sein. Durch die Projektion auf eine grosse Fläche ist das Verfolgen des TV-Programms nicht mehr auf das deutlich kleinere Display des Handys beschränkt.

(bert/pte)

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