Erste Handy-Flatrate in der Schweiz

publiziert: Montag, 9. Mai 2005 / 14:51 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 31. Mai 2005 / 12:36 Uhr

Der Mobilfunk-Netzbetreiber Orange führt im Juni die erste Handy-Flatrate auf dem schweizerischen Mobilfunkmarkt ein.

Der Tarif ist für Vieltelefonierer genau das Richtige.
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Das hat das Unternehmen heute gegenüber der Presse bekannt gegeben. Für einen monatlichen Pauschalpreis von 99 Franken kann man an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr unbegrenzt innerhalb des Orange-Netzes und ins schweizerische Festnetz telefonieren. Lediglich die Anwahl von Sondernummern in diesen Netzen werden zusätzlich tarifiert. Für Telefonate in andere schweizerische Mobilfunknetze zahlen die Flatrate-Kunden 40 Rappen pro Minute.

Mit diesem Angebot reagiert Orange offenbar auf den Liberty-Tarif von Swisscom Mobile, den der Marktführer unter den schweizerischen Mobilfunkanbietern in der vergangenen Woche vorgestellt hat. Mit dem NATEL swiss liberty-Tarif, der ab 1. Juni erhältlich ist, zahlt man für netzinterne Gespräche und Telefonate ins Festnetz 50 Rappen pro Stunde. Die Grundgebühr beträgt 25 Franken und Telefonate in andere Handynetze schlagen mit 50 Rappen pro Minute zu Buche.

Beim nun vorgestellten Orange-Angebot sind die monatlichen Grundkosten zwar deutlich höher. Dafür kommen für netzinterne Gespräche und Telefonate ins Festnetz keine weiteren Gebühren zustande, während Nutzer des neuen Swisscom-Tarifs möglicherweise unbeabsichtigt hohe Rechnungen bekommen können, z.B. wenn sie häufig nur einen Anrufbeantworter erreichen oder Gespräche wegen schwacher Funkversorgung öfter zusammenbrechen. Günstiger ist bei Orange auch die Telefonie zu Teilnehmern in den anderen Handynetzen.

Wie Orange weiter mitteilt, kann das Pauschalangebot beliebig mit verschiedenen Optionen angepasst werden. So kann beispielsweise die SMS-Option hinzugebucht werden, die es ermöglicht, für eine zusätzliche Grundgebühr von 3 Franken Kurzmitteilungen zum Preis von 15 Rappen zu versenden. Der SMS-Versand ist im Gegensatz zu Telefongesprächen nämlich nicht durch die Flatrate abgedeckt.

Auch Optima wird günstiger

Günstiger werden ab Juni auch die monatlichen Grundgebühren in den Optima-Tarifen. So sinkt der Grundpreis im Optima 30-Tarif von 31 auf 22 Franken, im Optima 100 von 46 auf 39 Franken, im Optima 200 von 86 auf 75 Franken, beim Optima 400 von 141 auf 125 Franken, beim Optima 600 von 191 auf 170 Franken und beim Optima 1200 von 361 auf 330 Franken. Die Inklusivminuten gelten für Telefonate ins Festnetz und in alle schweizerischen Mobilfunknetze.

UMTS: 2 GB-Volumentarif für 49 Franken

Ebenfalls im Juni startet Orange mit einem UMTS-Angebot für Geschäftskunden. Angeboten werden Laptop-Modemkarten in zwei Ausführungen. Die eine Karte arbeitet nur im GPRS- und UMTS-Netz und wird je nach Abonnement zwischen einem und 449 Franken kosten. Die zweite Karte unterstützt zusätzlich WLAN und wird zu Preisen zwischen 149 und 649 Franken abgegeben.

Als Tarife gibt es einerseits Data Flex. Hier zahlt man keine monatliche Grundgebühr, dafür gibt es aber auch kein Inklusivvolumen. In den WLAN-Hotspots kostet die Nutzung 50 Rappen pro Minute, im GPRS- und UMTS-Netz fallen 2,50 Franken je Megabyte an. Alternativ bietet Orange auch eine auf 2 GB limitierte Flatrate für 49 Franken an, die sowohl in den WLAN-Hotspots, als auch über GPRS und UMTS genutzt werden kann. Über das Inklusivvolumen hinausgehende Datenübertragungen werden mit 50 Rappen pro MB tarifiert.

(Volker Schäfer/teltarif.ch)

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