Like It
Digital Upbeat: Facebook ist der grösste Schweizer Kanton
publiziert: Mittwoch, 6. Okt 2010 / 11:32 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 13. Okt 2010 / 00:28 Uhr

Mobiles Internet erobert mit ausgeklügelten Apps und cleveren Informationsangeboten die Herzen der Schweizer. Studierende der Universität Zürich haben im September in einem Youtube-Film zum Thema Medienwandel - Gesellschaftswandel, den Erfolg von Social Media auf die Schweiz heruntergebrochen. Derweil erobert Facebook das weltweite Internet mit dem «Like it»-Button. Was heisst das für Unternehmen, die noch keine Social Media Strategie haben?

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Like It-Stempel
Für Facebook-Fans, die auch ohne Internet Empfehlungen abgeben wollen ist der Like It-Stempel genau das richtige Geschenk.
wearenation.co.uk

Alles über «Liker»
Erfahren Sie, wie sie «Liker» (Personen, die Empfehlungen via Facebook Like it-Button abgeben) erreichen.
facebook.com/notes/facebook-media

Die Fakten sprechen für eine ungebremstes Wachstum von Sozialen Netzwerken wie Facebook. Die Bereitschaft im Internet als «Creator» zu partizipieren hat Ihren Höhepunkt - zumindest in den USA - erreicht.

10 Millionen Stunden investieren die Schweizer pro Monat in die Nutzung von Social Media. Mobiles Internet verbreitet sich rasant. 180‘000 Anwendungen werden in der Schweiz für das iPhone angeboten und verstärken den Anreiz für Normalsterbliche das Internet von unterwegs als Assistenten zu nutzen. So informiert ein Youtube-Video der Uni Zürich zum Medienwandel in der Schweiz. Nun untermauern internationale Studien die zunehmende Effektivität von Social Media.

Empfehlungen via Facebook sind ein zunehmend relevanter Hebel für den Erfolg von Unternehmen im Internet, das zeigen anfangs Oktober publizierte Kennzahlen, die der Facebook Insights Developer Blog kommunizierte: Seit April 2010 docken zwei Millionen Website-Betreiber docken via «Like It»-Button an Mark Zuckerbergs soziales Netzwerk an. Sie weisen signifikant mehr Traffic aus und erzielen mehr Absatz.

Empfehlungen via Facebook

Derweil bremst eine Studie des Analyse-Spezialisten Forrester Research die Euphorie der Social Media Enthusiasten: In den USA sei die Bereitschaft der Web-Nutzer eigene Inhalte beizusteuern merklich gesunken.

Seit April dieses Jahres empfehlen Leser Inhalte wie Musikvideos, Breaking News oder Konzerte via «Gefällt mir»-Button auch von facebook-fremden Seiten dem eigenen Freundeskreis. Jetzt untermauern Kennzahlen des «Facebook Developer Network Insights» Blogs den Erfolg von «Social Graphs». US-Unternehmen entdecken Empfehlungen (Social Advertisment) als Motor für die Monetarisierung im Internet. Letztere wollen die Relevanz von Information im Internet mit präzisen Profilangaben der Nutzer erhöhen. Weniger Streuverlust macht Werbung eben effektiver.

Unternehmen profitieren von Facebook

Den viralen Empfehlungen via Facebook «Like It»-Button auf der Website des Nachrichtensenders ABC News haben viele Personen Folge geleistet. Das macht sich mit einem Traffic-Anstieg von 190% bemerkbar. Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA weist den „Like it“-Button derweil als zweitgrössten Besucher-Zubringer aus. «Likers» - so die Bezeichnung für Personen, die Ihre Empfehlungen mittels Klick auf den «Gefällt mir-Button» kund tun, sind im Durchschnitt 34 Jahre jung und klicken fünfmal häufiger auf Verweise zu externen Websites. Der Zeitungsabonnent sei in den USA im Mittel zwei Dekaden älter.

Die nordamerikanische Eishockey-Liga will auf nhl.com gar einen Anstieg der Seitenaufrufe um 92% gemessen haben. Auch die Nutzung von Videos sei dank Empfehlungen im sozialen Netzwerk seit April 2010 um 86% angestiegen. Dies bei einem Besucherzuwachs von 36%.

Mark Zuckerbergs: «The default is Social»

Mark Zuckerberg erklärte an der diesjährigen f8-Konferenz im April in seiner Keynote, das dank «Social Plugins» Informationen nicht nur im Facebook-Kosmos, sondern auch auf teilnehmenden Seiten verbreitet würden. «We're building a web where the default is social», so Zuckerbergs Vision vom Internet.

Es ist offensichtlich, dass persönliche Empfehlungen via «Gefällt mir»-Statement, Anreize schaffen, sich über ein Produkt zu informieren oder für eine Information zu interessieren. Der Klick zum Kauf geschieht dann ohne Medienbruch. Während in den USA die Internet-Anwender hunderte von Empfehlungen pro Artikel abgeben, üben sich die Europäer (noch) in Zurückhaltung. Das Hochladen von Fotos nach Facebook bringt unmittelbaren Nutzen: im «Dienst» von Unternehmen Empfehlungen abzugeben ist hingegen weniger attraktiv. Dabei wird der Mehrwert aus der Verzahnung von Facebook mit anderen Websites verkannt: Es geht im Kern um die Zeiteinsparung bei der Suche nach Information. Das Durchstöbern von Online-Stores wird mit Produkte-Empfehlungen der Freunde hinfällig. Auch tagesaktuelle News via Facebook werden sich etablieren. Die zunehmende Nutzung von mobilem Internet verstärken diesen Trend. An Orte geknüpfte Empfehlungen speisen die Botschaft von Plakaten und TV-Spots unabhängig von Ort und Zeit in unseren mobile Alltagsassistenten. Beängstigend ist das keineswegs, da der Erfolg der personalisierten Werbung an die Akzeptanz des Rezipienten gekoppelt ist; er steuert letztendlich via seinen Social Graph den Informationsfluss.

Forrester Studie: «Social Media Slowdown»

Das Unternehmen Forrester hat Ende September die Resultate einer weltweiten Studie verschiedene Nutzertypen bezüglich Ihrer Aktivität untersucht. Die Auswertungen der Umfragen zeigen im Vergleich zum Jahr 2009 einen leichten Rückgang in der Bereitschaft von Anwendern mit Rezensionen oder Kommentaren zu partizipieren (Creators). Deren Anzahl beträgt in den USA alleine 41 Millionen.

Interessant ist, dass nur gerade 30 Prozent der Youtube Nutzer Videos von anderen Produzenten anschauen. Also mehrheitlich Ihre Eigenproduktionen konsumieren.

Das untermauert die Notwendigkeit von Unternehmen mit Ihren Kunden den Dialog via Social Media zu suchen - also auf Augenhöhe zu kommunizieren. Die Zeiten von gesteuerter Kommunikation sind vorbei. Wer das nicht begreift, wird mit Desinteresse in der Online-Welt abgestraft. Wer hingegen glaubwürdig und publikumsnah an seine Klientel herantritt, hat ein sehr effektives Instrumentarium zur Hand, seine Botschaften zu verstärken («Amplify your Message»).

Unternehmen seien jetzt angehalten, die Nutzung von Social Media seitens Konsumenten zu verstehen und eine Klientel jenseits der Early Adaptors anzusprechen, rät Jackie Rousseau-Anderson von Forrester Research in einem Interview.

Die Anzahl der «Joiners», also Personen, die einem Netzwerk beitreten, hat in den USA im Vergleich zu 2009 um 8 Prozent zugenommen. Der zunehmende Erfolg von Facebook und Twitter liessen sich anders auch nicht erklären.

Medienkonvergenz als Herausforderung für Unternehmen

Die Auswirkungen der Medienkonvergenz - also der Verschmelzung von Video, Audio, Text und Bild und deren Verbreitung via Smartphone, Tablet-PC, Laptop, Desktop-Computer, TV oder Radio - stellt Unternehmen vor grosse Herausforderungen. Nur schon die Koordination der neuen Abläufe, jetzt wo Digital endlich als Kerngeschäft erkannt wird, ist komplex. Kollaborations-Dienste überfordern die Mitarbeiter im Alltag häufg oder sind noch nicht einfach genug in der Handhabung. Kompetenz will erarbeitet sein.

(Kevin Lancashire/news.ch)

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