Deutsche Telekom lanciert UMTS
publiziert: Mittwoch, 29. Jan 2003 / 17:59 Uhr

Berlin - Die Deutsche Telekom will nach jahrelangen Vorbereitungen in diesem Sommer mit der kommerziellen Nutzung der neuen Mobilfunktechnik UMTS beginnen.

Die Deutsche Telekom wird ab drittem Quartal mit der kommerziellen Markteinführung des neuen Mobilfunkstandards beginnen. Schon zum Start werden rund 200 Städte in Deutschland mit der entsprechenden Technik ausgerüstet. Damit wird die von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post geforderte Mindestabdeckung von 25 Prozent der deutschen Bevölkerung übertroffen. Auf dem 12. Internationalen Presse Kolloquium (IPK) in Berlin unterstreicht die Deutsche Telekom mit dieser Ankündigung erneut ihre Rolle auf dem nationalen und internationalen Telekommunikationsmarkt.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir UMTS ebenso zum Erfolg bringen werden, wie dies mit anderen innovativen Technologien und Standards in der Vergangenheit gelungen ist“, betonte Kai-Uwe Ricke, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom auf dem IPK. „In der Mobilkommunikation wird die Breitbandigkeit den gleichen Quantensprung bedeuten, wie er beim festnetzbasierten schnellen Internetzugang erfolgt ist.“

„Die ersten mobilen Multimediaprodukte auf der Basis des herkömmlichen Mobilfunkstandards haben gezeigt, dass eine Nachfrage nach Breitband-Mobilfunk besteht“, so Bundeswirtschaftminister Wolfgang Clement während der Auftaktveranstaltung des diesjährigen IPK. „Mit UMTS werden wir dieses Potenzial voll ausschöpfen können. Eine Spitzenstellung im Bereich Breitband-Internet und UMTS wird sich positiv auf die ganze Wirtschaft in Deutschland auswirken“.

Inzwei Jahren konnte die Deutsche Telekom mit 3,15 Millionen T-DSL Anschlüssen die innovative T-DSL-Technologie zur Massenmarktfähigkeit entwickeln und Deutschland zur Nummer Eins auf dem europäischen Telekommunikationsmarkt ausbauen. Mit neuen innovativen T-DSL Produktvarianten strebt der Konzern nun rund vier Millionen Kunden bis zum Jahresende 2003 an. Die Telekomm glaubt, das die Textlastigkeit des Internet endgültig überwunden ist. Bild-, Ton- und Videoangebote in CD-Qualität eröffnen dem Internet neue Angebotsstrukturen und erschließen neue Kunden- und Nutzerkreise.

Entschuldung und Wachstum

Das hochverschuldete Unternehmung teilte auch mit, wie der Schuldenberg abgetragen werden soll. Bis zum Jahresende 2003 sollen die Netto-Finanzverbindlichkeiten deutlich zweistellig zurückgefahren werden auf einen Wert, der dem Dreifachen des für 2003 erwarteten Konzern-EBITDA entspricht. Auf diesem Weg hat die Deutsche Telekom in den vergangenen Wochen und Monaten bereits erhebliche Fortschritte erzielt: zum Beispiel durch die Plazierung von 120 Millionen T-Online-Aktien mit einem Transaktionswert von rund 730 Millionen Euro, Immobilienverkäufen im Volumen von rund 1,1 Milliarden Euro allein im vierten Quartal 2002 und dem soeben erfolgreich abgeschlossenen Verkauf der verbliebenen sechs Kabelregionen für 1,725 Milliarden Euro zuzüglich möglicher späterer Zahlungen in Abhängigkeit von der Wertentwicklung der verkauften Gesellschaften.

„Ich glaube, dass wir dem Kapitalmarkt unsere wirtschaftlichen Ziele glaubwürdig vermitteln konnten. Ebenso wie die Ernsthaftigkeit, mit der wir die notwendigen Maßnahmen zügig umsetzen“, kommentierte Kai-Uwe Ricke die Strategie des Unternehmens.

Trotz des deutlich gesenkten

Mit dem Investitionsvolumen von zwischen 6,7 und 7,7 Mrd Euro für das laufende Geschäftsjahr wird die Deutsche Telekom weiterhin zu den größten Investoren Deutschlands zählen. Der Konzern möchte damit die bedeutende Rolle des Telekommunikationssektors als Standortfaktor für nationale und internationale Investitionsentscheidungen unterstreichen und den Grundstein für neue Dienste legen und die Weiterentwicklung bestehender Angebote und die Innovationsfähigkeit des Unternehmens ausbauen.

(bsk/news.ch)

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