Starke Konkurrenz

Der tiefe Fall von HTC: Umsatzeinbruch und dünner Gewinn

publiziert: Dienstag, 8. Jan 2013 / 15:01 Uhr
Die HTC-One-Reihe brachte nicht den gewünschten Erfolg.
Die HTC-One-Reihe brachte nicht den gewünschten Erfolg.

Handy-Hersteller zeigt sich für das aktuelle Jahr dennoch optimistisch.

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Der Smartphone-Spezialist HTC hat wegen seiner Absatzprobleme ein weiteres Quartal mit schwachen Zahlen erlebt. Im vierten Quartal 2012 gab es trotz einer Reihe neuer Smartphones nur einen dünnen Gewinn von einer Milliarde Taiwan-Dollar (rund 26 Mio. Euro), wie das Unternehmen heute bekanntgab. Ein Jahr zuvor hatte HTC noch 10,9 Milliarden Taiwan-Dollar verdient. Der Umsatz sackte im Jahresvergleich um gut 40 Prozent auf 60 Milliarden Taiwan-Dollar ab.

Andauernder Sinkflug: Die Folgen für HTC

Bereits zu Beginn des vergangenen Jahres hatten Marktbeobachter einen zunehmenden Sinkflug von HTC prognostiziert, der sich mit dem Jahresabschluss 2011 schon abzeichnete. So brach der Gewinn von HTC im Schlussquartal 2011 um gut ein Viertel ein. Konkurrenten wie Samsung und Apple zogen an dem Smartphone-Pionier aus Taiwan mit grossen Schritten vorbei. Der Anteil des Unternehmens am Handy-Markt rutschte unter die Marke von fünf Prozent ab.

Auch der Start der neuen Produktreihe namens HTC One sowie die Ausdehnung auf Handys mit Windows Phone 8 brachte dem Hersteller nicht den erhofften Gewinn. Hinzu kam, dass das Unternehmen mit seinen stockenden Android-Updates die Nutzer zunehmend verärgerte. So wurde bereits zugesagte Firmware des öfteren verschoben oder in einigen Fällen sogar ganz abgesagt.

In einem Interview mit dem Wall Street Journal (WSJ) äusserte sich HTC-CEO Peter Chou jedoch optimistisch zur Zukunft des Konzerns. «HTC hat die schlimmste Zeit überstanden, 2013 wird besser», so der Konzern-Chef. Die Konkurrenz von HTC sei sehr stark und hätten viel in das Marketing investiert. HTC mit seinen im Vergleich zu Samsung und Apple eher beschränkten Ressourcen hätte da nicht mithalten können. «Das Wichtigste ist, dass wir einzigartige Produkte haben, die attraktiv für die Konsumenten sind», zeigt sich Chou optimistisch. Hinsichtlich der sinkenden Marktanteile und die Tatsache, dass HTC keine eigenen Bauteile entwickelt, verschlechtert die Verhandlungsbasis mit den Zulieferern allerdings zunehmend.

(Rita Deutschbein/teltarif.ch)

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