Internetsicherheit

Chaos Computer Club will Apples Fingerabdruck-Sensor geknackt haben

publiziert: Montag, 23. Sep 2013 / 13:45 Uhr / aktualisiert: Montag, 23. Sep 2013 / 14:53 Uhr
Der Chaos Computer Club hat nach eigener Darstellung zwei Tage nach der Markteinführung den Fingerabdruck-Sensor des neuen iPhone geknackt. (Archivbild)
Der Chaos Computer Club hat nach eigener Darstellung zwei Tage nach der Markteinführung den Fingerabdruck-Sensor des neuen iPhone geknackt. (Archivbild)

Berlin/boston - Die deutsche Hackervereinigung Chaos Computer Club (CCC) hat nach eigener Darstellung nur zwei Tage nach der Markteinführung den Fingerabdruck-Sensor des neuen iPhone von Apple geknackt.

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Es sei am Sonntag gelungen, die biometrische Sicherheitsfunktion mit einfachsten Mitteln zu umgehen, teilte die Gruppe mit. Demnach wurde ein Fingerabdruck von einer Glasplatte abfotografiert und damit ein künstlicher Finger erzeugt. Damit sei das neue iPhone entsperrt worden.

«Wir hoffen, dass dies die restlichen Illusionen ausräumt, die Menschen bezüglich biometrischer Sicherheitssysteme haben.» CCC-Sprecher Frank Rieger nannte es ein «dumme Idee», Fingerabdrücke als Sicherheitscheck zu benutzen, da man diese «täglich an schier unendlich vielen Orten hinterlässt».

Sollte sich bestätigen, dass der Sensor überlistet ist, wäre das ein herber Rückschlag für Apple. Der Konzern setzt auf den Finger-Scanner, um im Wettbewerb mit den Handys von Samsung und anderen Herstellern bestehen zu können, die mit dem Google -System Android ausgestattet sind.

Apple war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Der CCC gehört weltweit zu den grössten und am meisten respektierten Hacker-Gruppen. Apple betonte bisher, das iPhone 5s erfasse für die «Touch ID»-Funktion in hoher Auflösung Teile des Fingerabdruck-Musters in tieferen Hautschichten.

Das neue Apple-Telefon ist erst seit Freitag in den Läden erhältlich. Sicherheitsexperten hatten einen Hacker-Wettbewerb ins Leben gerufen, um Schwachstellen des neuen iPhone aufzudecken. Dem Sieger winken ein Preisgeld von 13'000 Dollar, dazu Alkoholika, Bücher und weitere Preise.

 

(tafi/sda)

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