BenQ streicht 1900 Stellen

publiziert: Donnerstag, 19. Okt 2006 / 15:42 Uhr

München - Beim insolventen Handy-Hersteller BenQ Mobile werden mehr als 1900 der bislang gut 3000 Stellen gestrichen.

Der taiwanische Elektrokonzern BenQ hatte seiner deutschen Tochter überraschend den Geldhahn zugedreht.
Der taiwanische Elektrokonzern BenQ hatte seiner deutschen Tochter überraschend den Geldhahn zugedreht.
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Die ehemalige Siemens- Handysparte soll mit nur einem Drittel der bisherigen Belegschaft fortgeführt werden.

Dies teilte Insolvenzverwalter Martin Prager nach einer Betriebsversammlung am Firmensitz in München mit.

Prager machte deutlich, dass alle Arbeitsverträge weiter bestehen blieben und die Betroffenen Insolvenzausfallgeld erhielten.

Hilfs-Massnahmen in Arbeit

Zudem versuche das Unternehmen, ihnen Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote anzubieten, entsprechende Massnahmen würden derzeit mit Hilfe der Bundesagentur für Arbeit und der Gewerkschaft IG Metall erabeitet. Von den Streichungen betroffen sind demnach knapp 1100 Mitarbeiter in Kamp Lintfort (Nordrhein-Westfalen) und rund 850 in München.

«Nach drei Wochen intensiver Prüfung ist klar, dass dies die einzige Chance ist, das Unternehmen als Ganzes zu erhalten», sagte Prager. In zwölf Monaten sei bei BenQ Mobile ein Verlust von 850 Mio. Euro aufgelaufen.

Entwicklungen für Fremdmarken

Das neue Geschäftsmodell bestehe in der Konzentration auf die Entwicklung und das Design von Mobiltelefonen für Auftraggeber mit eigener Marke. Auf diese Weise hofft Prager, rund 1150 Arbeitsplätze retten zu können. Betroffen von den Einschnitten seien vor allem Funktionen in der Verwaltung, in Marketing und Vertrieb sowie in der Fertigung.

Der taiwanische Elektrokonzern BenQ hatte seiner deutschen Tochter Ende September überraschend den Geldhahn zugedreht und sie der Insolvenz überlassen. Der einstige Besitzer Siemens, der sein Handygeschäft vor einem Jahr an die Asiaten verkauft hatte, ist nach der Pleite massiv in die Kritik geraten.

Politiker und Gewerkschafter hatten die Siemens-Spitze aufgerufen, ihre Verantwortung für die Beschäftigten wahrzunehmen. Der Technologiekonzern hat einen 35 Mio. Euro schweren Hilfsfonds zugesagt. Zudem sollen die BenQ-Mitarbeiter bei einer Bewerbung auf eine der 2000 offenen Siemens-Stellen in Deutschland bevorzugt behandelt werden.

(bert/sda)

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