Bakom: Studie über Antennenstandorte
publiziert: Freitag, 4. Jul 2003 / 08:09 Uhr

Eine Studie über die Antennenstandorte in der Schweiz hat eine Einhaltung der Raumplanungs-Richtlinien ergeben. Das Bundesamt für Kommunikation sieht damit keinen Handlungsbedarf.

An Antennenstandorte wurde in der Vergangenheit immer wieder Kritik laut.
An Antennenstandorte wurde in der Vergangenheit immer wieder Kritik laut.
Die gemeinsame Studie der Schweizer Mobilfunkbetreiber und der BAKOM (Bundesamt für Kommunikation und Amtkommunikation), des BUWAL (Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft) und des ARE (Bundesamt für Raumentwicklung) ergaben eine Einhaltung der Richtlinie "Empfehlungen für die Koordination der Planungs- und Baubewilligungsverfahren für Basisstationen für Mobilfunk und drahtlose Teilmehmeranschlüsse (Antennenanlagen)".

Das positive Testergebnis belegt, dass derzeit kein Handlungsbedarf besteht, Massnahmen zur Änderung des Bewilligungsverfahren zu ergreifen.

Im Kernbereich der Untersuchung standen die Auswirkungen der Errichtung von Antennenanlagen auf die Landschaft sowie gewisse Aspekte der Versorgung.

Während die Untersuchung zur Landschaftsbelastung von Antennenstandorten nur ausserhalb von Siedlungsflächen durchgeführt wurden, erstreckte sich das Monitoring von Versorgungsaspekten auf das gesamte Gebiet der Schweiz. Beide Untersuchungsbereiche führten zu zufriedenstellenden Testergebnissen.

Die geglückte Zusammenarbeit zwischen den Kantonen und Betreibern während der Studie führte des Weiteren zu einigen Verbesserungsvorschlägen, deren Inhalte in weiteren Diskussionen mit den Bundesämtern geprüft werden sollen. Hierzu gehören zum Beispiel die Möglichkeit der gemeinsamen Nutzung von Antennenmasten oder die Nutzung von bereits bestehenden Hochspannungsmasten.

Die Umsetzung solcher Verbesserungsvorschläge könnte verschiedene Standorte optimieren und die positive Entwicklung der Richtlinien weiter unterstützen.

(bsk/sda)

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