Pakt mit sich selbst

App hilft Ernährungsvorsätze einzuhalten

publiziert: Mittwoch, 18. Dez 2013 / 08:46 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 18. Dez 2013 / 09:20 Uhr
Für Fans von Süssem und Fettigem gibt es ein Aufatmen - auf Schokolade und Fast Food muss man nicht verzichten.(Symbolbild)
Für Fans von Süssem und Fettigem gibt es ein Aufatmen - auf Schokolade und Fast Food muss man nicht verzichten.(Symbolbild)

San Francisco/Nidderau - Einen Pakt abzuschliessen, um sich gesünder zu ernähren: Das soll mit der neuen App von Pact bald möglich sein. Derzeit konzentriert sich das Unternehmen noch unter dem Namen GymPact auf das Einhalten von sportlichen Zielen - wer es schafft, wird mit 30 bis 50 Cent (ca. 35 bis 60 Rappen) belohnt, wer es nicht schafft, zahlt eine Strafe von mindestens fünf Dollar (ca. 6,10 Franken).

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Das an 500'000 Usern erprobte System soll nun auch Anreize für gesunde Ernährung bieten.

«Ich halte die Idee für sehr gut, da es viel sinnvoller ist, einen Pakt mit sich selbst zu schliessen, als mit einem Ernährungsberater. Denn nur ich selbst kann mein eigenes Verhalten ändern und überprüfen», unterstreicht Diätexperte Sven-David Müller im Gespräch mit pressetext.

Sport- und Essverhalten wird getrackt

Über die iOS- oder Android-App geben die User ihre Ziele bekannt, deren Einhaltung von der Anwendung überprüft wird. Beim Sport wird das zum Beispiel durch Messgeräte wie FitBit oder RunKeeper gemacht. Bei guten Ernährungsvorsätzen ist eine Verknüpfung mit MyFitnessPal geplant, wo unter anderem die Kalorienzufuhr getrackt wird.

«Ich glaube, dass Social Media und Apps dabei helfen können, sich gesund zu ernähren. Sie ersetzen zwar nicht die individuelle Beratung - aber sie können zum Beispiel dabei helfen, Listen und Protokolle über das Essverhalten zu führen, wie das in der Ernährungsberatung üblich ist», erklärt Müller. Menschen würden sich häufig nicht an ihre Vorsätze halten, weil es unbequem sei, das eigene Verhalten zu ändern. «Wir sind nicht diszipliniert und wir wollen uns nicht gerne disziplinieren lassen», weiss Müller.

Neue Medien als Chance und Risiko

«Durch den Vertrag mit sich selbst appelliert man auch an das eigene Bewusstsein und die eigene Vernunft. Das Bonus-Malus-System halte ich hier auch für zielführend - denn erst die Strafe macht die Belohnung möglich», ergänzt der Fachmann. Dass das System funktioniert, konnte auch Yifan Zhang, Mitgründerin von Pact, gegenüber AllThingsD bestätigen: «Wir sind zu 92 Prozent effektiv darin, die Menschen dazu zu bringen, ihre Ziele zu erreichen. Der durchschnittliche User bleibt sechs Monate bei einem Pakt.»

«Die neuen Medien sind Chance und Risiko in einem: Ich muss sie sinnvoll nutzen - es interessiert niemanden, wenn ich einen Tweet darüber abgebe, wenn ich ein Stück Sachertorte esse», so Müller. Aber Pact könnte möglicherweise auch das Bedürfnis stillen, ständig sein Essen zu fotografieren: Wenn man sich vornimmt, täglich ausreichend Obst und Gemüse zu essen, kann man als User Fotos davon per Handy einsenden.

Gesunde Ernährung leicht gemacht

Wie man sich gesund ernähren sollte, verrät Müller auch gleich: «Sich gesund zu ernähren, ist eigentlich ganz, ganz einfach: Zwei Liter Wasser pro Tag trinken, fünf Portionen Obst und Gemüse essen, Weissmehl durch Vollkorn ersetzen, sparsam mit Zucker und Salz umgehen, alkoholabstinent und rauchfrei leben und sich regelmässig Bewegung und Entspannung gönnen.»

Für Fans von Süssem und Fettigem gibt es ein Aufatmen, wie der Autor von «Wir essen uns schlank» und «Kalorien-Ampel» erklärt: «Auf Schokolade und Fast Food muss man nicht verzichten, wenn man es sich bewusst gönnt und mit Genuss isst.» Denn, wie Müller betont: «Ich bin gegen die Mampfkultur, bei der man sinnlos alles in sich hineinstopft.»

(ig/pte)

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