iTunes verstösst gegen EU-Wettbewerbsregeln
publiziert: Dienstag, 3. Apr 2007 / 14:26 Uhr

Bern - Die EU-Kommission wirft dem US-Computerkonzern Apple vor, gegen die EU-Wettbewerbsregeln zu verstossen und hat ein Kartellverfahren eingeleitet. Grund sind die «territorialen Beschränkungen» beim Musikportal iTunes.

iTunes steht nicht für die Freiheit des Users, sondern für Gängelung und Einschränkung, finden die EU-Richter.
iTunes steht nicht für die Freiheit des Users, sondern für Gängelung und Einschränkung, finden die EU-Richter.
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Dies sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes in Brüssel. Er bestätigte damit entsprechende französische Zeitungsberichte.

Die EU-Kommission legte Apple sowie weiteren betroffenen Musikverlagen zunächst die einzelnen Beschwerdepunkte in einer Mitteilung dar. Die Unternehmen haben nun zwei Monate Zeit, um ihr Vorgehen gegenüber der Brüsseler Behörde zu rechtfertigen.

Der Sprecher machte keine Angaben, um welche Musikverlage es sich handelt. Gemäss Informationen der Zeitung «The Financial Times» sind dies Universal, Warner, EMI und Sony BMG.

Unterschiedliche Preise

Die EU-Kommission wendet sich gegen die Einschränkung, dass iTunes-Nutzer nur Musik im jeweiligen iTunes-Laden des Landes seines Wohnsitzes erstehen kann. Die Preise sind nicht einheitlich, gemäss den Angaben kostet ein Musikstück zum Herunterladen in Grossbritannien 18 Prozent mehr als die den Staaten der Euro-Zone.

iTunes überprüft den Wohnort eines Kunden unter anderem anhand von dessen Kreditkartendaten. Durch diese Einschränkung könnten die Kunden ihre Musik nicht dort kaufen, wo sie es wollten, sagte der Kommissionssprecher. Dies verstosse gegen das EU-Wettbewerbsrecht.

(fest/sda)

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