iPhone-Touchscreens bleiben Ausnahme
publiziert: Freitag, 12. Dez 2008 / 18:14 Uhr

New York - Kapazitive Touchscreens, wie sie durch Apples iPhone populär gemacht wurden, werden im Handy-Bereich mittelfristig eher die Ausnahme bleiben.

Für chinesische Schriftzeichen ist die iPhone-Variante nicht geeignet.
Für chinesische Schriftzeichen ist die iPhone-Variante nicht geeignet.
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«Die Wahrheit ist, dass existierende Betriebssysteme, alte Anwendungen und regionale Anforderungen den Wechsel auf kapazitive Bildschirme für viele Geräte zu einer grossen Herausforderung machen», meint ABI Research Kevin Burden.

Die schon seit Jahren genutzt resistive Touch-Technologie, die auf Druck reagiert, sieht ABI als besser geeignet für den Umgang mit chinesischen und anderen asiatischen Schriftzeichen. Hier erweist sich als Nachteil, dass bei der kapazitiven Technologie bereits die Annäherung eines Fingerns elektrischen Sensoren beeinflusst. Weitere limitierende Faktoren für die Verbreitung der kapazitiven Technologie im Smartphone-Bereich sind Burden zufolge die Kompatibilitätsprobleme mit existierenden Anwendungen sowie die höheren Kosten.

Chinesisches Alphabet als Herausforderung

Kapazitive Bildschirme und Keyboards sind ABI zufolge für Märkte wie China nicht ausreichend. Das dortige Alphabet umfasst wie einige andere in Asien viele, aufwändige Schriftzeichen. Dadurch besteht ein hoher Bedarf an einer Handschriftenerkennung bei Touch-Handys.

Zwar ist im April eine Lösung für geknackte iPhones aufgetaucht, die eine Eingabe chinesischer Zeichen erleichtert. Allerdings hat sie mit einer wesentlichen Einschränkung der im iPhone genutzten Touch-Technologie zu kämpfen. Es muss mit dem Finger «geschrieben» werden, da kein Stylus genutzt werden kann.

In den Stiften mit präziserer Spitze liegt also ein Vorteil der verbreiteten druckempfindlichen Touchscreens. Die damit verbundenen Chancen in asiatischen Märkten sind ABI zufolge der wichtigste Faktor, warum weiterhin eher druckempfindliche Bildschirme zum Einsatz kommen werden.

Druckempfindliche Touchscreens günstiger

Ferner sind laut ABI viele Anwendungen für gängige Smartphone-Betriebssysteme wie Windows Mobile und Symbian nicht geeignet. Eine lange Liste von Drittanbieter-Software sei auf Tasten- oder Stylus-Eingabe ausgelegt. Ein Wechsel auf kapazitive Bildschirme würde es schwer machen, die Kontinuität und Abwärtskompatibilität sicherzustellen.

Ebenfalls schwer wiegt laut ABI, dass die druckempfindlichen Touchscreens deutlich billiger kommen als die mit dem iPhone populär gemachte Variante. «Kapazitive Screens werden bei High-End-Modellen weiter zulegen», glaubt Burden zwar. Den wesentlichsten Anteil am Marktvolumen haben aber Midrange-Geräte. «Resistive Bildschirme in Geräten dieser Klasse werden der Technologie einen grossen Vorsprung sichern», ist der Analyst überzeugt.

(ht/pte)

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