Aktien-Crash nach Gewinnwarnung
iPhone-Schmiede Foxconn kündigt Verlust an
publiziert: Montag, 30. Apr 2012 / 09:36 Uhr
Foxconn leidet unter Preisrückgängen und gleichzeitig höheren Produktionskosten.
Foxconn leidet unter Preisrückgängen und gleichzeitig höheren Produktionskosten.

Taipeh - Foxconn hat eine Gewinnwarnung herausgegeben und angekündigt, dass sich der Verlust im ersten Halbjahr ausweiten wird. Der Aktienkurs rauscht in die Tiefe: Bei Redaktionsschluss dieser Meldung (11:38 Uhr) notiert das Papier im Frankfurter Handel mit einem Minus von mehr als 15 Prozent bei 0,36 Euro.

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Der grösste Auftragshersteller von Mobiltelefonen hat vor allem mit einer geringeren Nachfrage bei wichtigen Kunden zu kämpfen.

Preisdruck

Foxconn hat mitgeteilt, dass sich der konsolidierte Nettoverlust signifikant vergrössern dürfte. Als Grund gaben die Taiwanesen einen Absatzrückgang einiger Grosskunden an. Dies wirkt sich negativ auf die Produktion aus. Die Gesellschaft fertigt Mobiltelefone für Unternehmen wie Sony und Nokia an - beide haben zuletzt Verluste gemeldet - und baut iPhones und iPads für Apple.

Zudem leidet Foxconn unter Preisrückgängen und gleichzeitig höheren Produktionskosten. Dies hängt Branchenexperten zufolge vor allem mit der zunehmenden Billigkonkurrenz aus China zusammen, die Smartphones preiswerter anbieten.

Streikdrohungen

Das Unternehmen ist derzeit auch mit Streikdrohungen konfrontiert. Über 2.500 Mitarbeiter in Brasilien wollen am 3. Mai die Arbeit niederlegen, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Laut regionalen Medien beschweren sich die Arbeiter über eine Verknappung von Nahrung und Wasser sowie überfüllte Busse, die ihnen eigentlich den Weg zur Arbeit ermöglichen. Foxconn ist in den vergangenen Jahren öfters wegen unmenschlichen Arbeitsbedingungen kritisiert worden.

(knob/pte)

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