Zugang zu den Mobilnetzen soll billiger werden
publiziert: Montag, 22. Jan 2007 / 11:31 Uhr / aktualisiert: Montag, 22. Jan 2007 / 13:34 Uhr

Bern - Die grossen Mobilfunkanbieter Swisscom, Orange und Sunrise senken ihre Gebühren für den gegenseitigen Netzzugang bis 2009 schrittweise um 25 bis 40 Prozent. Die Konsumenten dürfen dank diesem Schritt mittelfristig auf tiefere Telefonkosten hoffen.

Ob die Preisermässigung an die Kunden weiter gegeben werden, war noch nicht klar.
Ob die Preisermässigung an die Kunden weiter gegeben werden, war noch nicht klar.
Vor einem Jahr beschwerten sich Swisscom Mobile, Swisscom Fixnet, Sunrise und Orange gegenseitig über zu hohe Gebühren für die Mobilterminierung. Diese Gebühren werden verrechnet, wenn ein Anbieter der Konkurrenz den Zugang auf sein Netz gewährt.

Auf Anregung der Eidg. Kommunikationskommission (ComCom) setzten sich die drei grössten Mobilfunkanbieter der Schweiz an den Verhandlungstisch, um eine einvernehmliche Lösung zu finden. Wie die ComCom mitteilte, ist dies nun gelungen.

Die Mobilfunkanbieter vereinbarten, die Terminierungsgebühren bis 2009 von bisher 20 Rappen auf 15 Rappen für Swisscom sowie von 29,95 Rappen auf 18 Rappen für Orange und Sunrise zu senken.

Marktbeherrschung

Die drei Anbieter beherrschen bei der Mobilterminierung den Markt. Sie sind somit gesetzlich verpflichtet, kostenorientierte Tarife anzubieten. Wie weit die neuen Tarife dieser Verpflichtung nachkommen, kann die ComCom mangels Kostenanalyse nicht beurteilen.

Die ComCom äussert sich daher zur Höhe der Tarife nicht. Sie erwartet aber, dass die Anbieter die Preissenkung bei den Festnetz- und Mobilfunktarifen den Konsumenten weitergeben. Dies sei jedoch vom Wettbewerb auf dem Endkundenmarkt abhängig.

Kunden profitieren nicht

Die Mobilfunkanbieter ihrerseits weisen auf SDA-Anfrage unisono darauf hin, dass die erzielte Vereinbarung nur Ausgleichszahlungen zwischen den Mobilnetzbetreibern auslöse. Einen direkten Einfluss auf die Preise für die Endkunden gebe es nicht.

Indirekt dürften die tieferen Terminierungsgebühren den Druck auf die Preise jedoch weiter erhöhen. Die Mobilfunkanbieter haben nun mehr Luft für Preissenkungen. Das sei die gute Nachricht für die Endkunden, sagte Sunrise-Sprecher Matthieu Janin.

(fest/sda)

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