Zürich baut eigenes Glasfasernetz
publiziert: Freitag, 22. Dez 2006 / 08:42 Uhr

Die Stadt Zürich will den eigenen Wirtschaftsstandort stärken und deshalb ein eigenes Glasfasernetz (Fibre to the Home) bauen. Mit dem Bau soll kein Telekommunikationsanbieter sondern das der Stadtverwaltung untergeordnete Elektrizitätswerk Zürich (ewz) beauftragt werden.

In einem ersten Schritt sollen Geschäftsliegenschaften und Mehrfamilienhäuser angebunden werden.
In einem ersten Schritt sollen Geschäftsliegenschaften und Mehrfamilienhäuser angebunden werden.
2 Meldungen im Zusammenhang
Nach einem Bericht des Tagesanzeigers beschloss der Züricher Gemeinderat gestern Abend mit 95 zu 22 Stimmen, dafür einen Kredit in Höhe von 200 Millionen Franken aufzunehmen. Am 11. März 2007 soll die Vorlage über den Rahmenkredit zur Volksabstimmung kommen.

Laut ewz-Pressesprecher Harry Graf soll die bestehende Glasfaserinfrastruktur ausgebaut und an diejenigen vermietet werden, die entsprechende Leitungen anfordern - auch Telekommunikationsanbietern wie der Swisscom, sunrise, Tele2 oder Orange. Das ewz will mit dieser Basisinfrastruktur aber nicht in Konkurrenz zu Unternehmen treten, die höherwertige Dienstleistungen wie Telefonie oder TV an Endkunden anbieten. Beim Aufbau des Netzes strebe das ewz in einem ersten Schritt den Anschluss von Geschäftsliegenschaften und Mehrfamilienhäuser in der Stadt Zürich an.

Kritik der Swisscom

Die Swisscom und der Kabelnetzbetreiber cablecom haben den Netzbau mit öffentlichen Gelder kritisiert. Vor der Entscheidung im Gemeinderat diskutierten die Politiker der verschiedenen Parteien darüber, ob ein solcher Schritt zu Preisdumping führe und ein solch späte Investition sich überhaupt noch lohne. Schliesslich gebe es in Zürich mit Glasfasernetzen, TV-Kabelnetzen, Mobilfunknetzen und zahlreichen WLAN-Hotspots bereits vielfältige Konkurrenz. FTTH ist deutlich schneller als VDSL

Fiber to the Home (FTTH) bezeichnet eine durchgängig optische Infrastruktur, die deutlich ist als gängige ADSL-Technik oder das neue VDSL-Netz der Swisscom. Ausserhalb Europas prägt der Glasfaser-Direktanschluss längst die Telekommunikations-Netze. Allein Japan zählt vier Millionen FTTH-Anschlüsse. In vier Jahren sollen es 30 Millionen sein. In den USA bauen grosse Telekommunikations-Dienstleister wie Verizon und SBC bauen ihr FTTH-Angebot rapide aus und bieten momentan maximale Datenraten von 30 MBit/s. In Deutschland bieten Netzbetreiber wie wilhelm.tel und demnächst auch NetCologne ihren Kunden Übertragungsraten von bis zu 100 MBit/s. B

(jörn Brodersen/teltarif.ch)

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