Zehn neue HTC-Smartphones in diesem Jahr
publiziert: Freitag, 5. Jan 2007 / 09:17 Uhr / aktualisiert: Freitag, 5. Jan 2007 / 10:10 Uhr

Inzwischen gibt es erste Informationen darüber, welche Pocket-PCs und Smartphones der taiwanesische Windows-Mobile-Spezialist HTC in 2007 auf dem Markt etablieren möchte.

Konkret handelt es sich nach einem Bericht des russischen Online-Portals HPC um sechs Pocket-PCs und vier Smartphones. Über den HTC Athena, das auch die Bezeichnung HTC X7500 trägt, liegen jetzt weitere Informationen vor. So hat sich der Hersteller als Betriebssystem nun doch für Windows Mobile 5.0 in der Pocket-PC Phone-Edition entschieden, während bislang darüber spekuliert wurde, dass der Handheld mit der abnehmbaren Tastatur möglicherweise sogar eine Ultra-Mobile-PC-Version von Windows Vista an Bord haben wird.

Wie von teltarif bereits berichtet bekommt der Pocket-PC einen Prozessor mit einer Taktfrequenz von 624 MHz. Hersteller ist Intel. Der HTC Athena bekommt 64 oder 128 MB RAM- und 128 oder 256 MB ROM-Speicher sowie eine 8 GB grosse Festplatte. Wer dennoch Bedarf nach weiterem Speicherplatz hat, kann eine Mini-SD-Karte nachrüsten.

Das 5 Zoll grosse TFT-Display bietet eine Auflösung von 640 mal 480 Pixel, die Digitalkamera soll 2 oder 3 Megapixel bieten. Kaum Wünsche offen lassen die Verbindungsmöglichkeiten. Im GSM-Bereich werden die Frequenzen um 850, 900, 1800 und 1900 MHz unterstützt. Für Datenübertragungen stehen GPRS und EDGE zur Verfügung.

Bis Frühling im Handel

Für UMTS und HSDPA sind verschiedene Geräte-Versionen für den europäischen und amerikanischen Markt geplant. Die Europa-Version arbeitet auf 2100 MHz, das amerikanische Modell unterstützt 850 und 1900 MHz. Darüber hinaus können Bluetooth 2.0 und WLAN (802.11b und g) eingesetzt werden. Ebenfalls an Bord hat der PPC einen GPS-Empfänger, der auch AGPS unterstützt.

Mittlerweile liegen auch Informationen zu Grösse, Gewicht und Verkaufspreis vor. Der HTC Athena ist 133,1 mal 97 mal 20 Millimeter gross. Er wiegt 350 Gramm und soll 1 700 US-Dollar kosten. Das sind umgerechnet knapp 2'070 Franken. Noch im ersten Quartal dieses Jahres soll das Gerät im Handel erhältlich sein.

HTC Love ohne GPS-Modul

Ebenfalls bereits bekannt ist der HTC Love, der sich vor allem an Multimedia-Fans richtet und kein GPS-Modul an Bord hat. Auch auf UMTS wurde verzichtet, während das GSM-Modul alle gängigen Frequenzbereiche an Bord hat und neben GPRS für Datenübertragungen auch die Nutzung des EDGE-Standards erlaubt. Bluetooth und WLAN fehlen ebenso nicht und der Pocket-PC verfügt auch über ein UKW-Radio.

Für mobile Schnappschüsse steht eine 2-Megapixel-Kamera zur Verfügung. Die Bedienung des Handhelds erfolgt über einen Trackball. Der früher genannte Termin für die Markteinführung, das erste Quartal 2007, wird inzwischen nicht mehr bestätigt, so dass Verzögerungen denkbar sind.

HTC Omni wird Universal-Nachfolger

HTC Omni nennt sich der Nachfolger des HTC Universal, der in der Schweiz besser unter dem Namen SPV M5000 bekannt ist. Allerdings gibt es noch immer kaum Details zu diesem Gerät, so dass die Markeinführung wohl noch auf sich warten lässt. Neben GSM, GPRS und UMTS sollen für mobile Datenübertragungen aber auch EDGE und HSDPA zur Verfügung stehen. Ausserdem hat der HTC Omni Bluetooth und WLAN an Bord.

Abzuwarten bleibt, ob der HTC Omni vielleicht kleiner und leichter als der Universal wird, der 285 Gramm auf die Waage bringt und somit nicht mehr ganz Jackentaschen-kompatibel ist. Schliesslich plant HTC als grossen Pocket-PC auch noch den Athena, so dass sich eine kompaktere Bauform für den Omni anbieten würde.

HTC Kaiser löst Hermes ab

Kaiser ist der Projektname des HTC-Hermes-Nachfolgers. Das neue Modell, auf das es erste Hinweise schon im Herbst gab, bekommt einen 400-MHz-Prozessor. Ferner wird der PPC auch einen GPS-Empfänger bekommen.

Das Display wird 2,8 Zoll gross sein und QVGA-Auflösung bieten. Datenübertragungen sind über GSM, GPRS, EDGE, UMTS und HSDPA möglich. Ferner stehen Bluetooth, WLAN (802.11b und g) sowie eine USB-Schnittstelle zur Verfügung. Für die Videotelefonie steht eine zweite Digitalkamera zur Verfügung. Die Hauptkamera bietet allerdings mit 2 Megapixel auch nicht die beste Auflösung. Wie beim Hermes gibt es wieder eine vollständige Tastatur.

HTC Elf für Einsteiger

Ein ganz neues Modell nennt sich HTC Elf. Das Gerät wendet sich aber eher an Einsteiger. So verfügt es beispielsweise nur über einen Prozessor mit einer Taktfrequenz von 200 MHz. Anspruchsvolle Anwendungen laufen so nur sehr langsam oder überhaupt nicht. Bekannt ist bislang, dass der Handheld über Bluetooth- und USB-Schnittstellen verfügt, während über das Mobilfunk-Modul keine Informationen vorliegen.

Der HTC Elf hat keine WLAN-Schnittstelle. Wer diesen Funkstandard benötigt, kann aber gegebenenfalls eine entsprechende Mini-SD-Karte nutzen. Eine echte Tastatur sucht man ebenfalls vergeblich.

HTC Panda mit UMTS und 400-MHz-Prozessor

Wenig bekannt ist bisher auch über den HTC Panda, einen weiteren Pocket-PC des taiwanesischen Herstellers. Das Gerät soll einen 400-MHz-Prozessor bekommen und einen etwa 3,5 Zoll grossen Monitor haben. Ferner wird neben den GSM-Netzen auch die UMTS-Nutzung unterstützt. Wann und zu welchem Preis das Windows-Mobile-Gerät auf den Markt kommt, ist noch unklar.

Cavalier und Vox nicht ganz neu

Zwei der vier Smartphones, die HTC im Laufe dieses Jahres auf den Markt bringen will, sind nicht ganz neu. So gab es erste Hinweise zum HTC Cavalier, das jetzt auch unter der Bezeichnung S650 bekannt ist, schon Ende November. Das Gerät kommt als Nachfolger des HTC Excalibur im Blackberry-Design. Das Display ist 2,4 Zoll und im Gegensatz zum Vorgänger werden neben GSM auch die UMTS-Frequenzen unterstützt. Für drahtlose Verbindungen stehen ausserdem die WLAN-Standards 802.11b und g sowie eine Bluetooth-Schnittstelle zur Verfügung. Ansonsten steht für den Anschluss des Geräts an einen PC auch ein Mini-USB-Anschluss zur Verfügung. Als Prozessor hat der neue Handy-PDA einen Samsung SC2442 mit einer Taktfrequenz von 400 MHz an Bord. Intern verfügt der Cavalier über 128 MB ROM- und 64 MB RAM-Speicher.

Das HTC Vox - auch bekannt unter dem Namen HTC S710 - bekommt zwei Tastaturen. Neben einer normalen Handy-Tastatur gibt es auch eine ausziehbare Tastatur, die die Eingabe längerer Texte vereinfacht. Als Betriebssystem bekommt der Handheld die Smartphone-Version von Windows Mobile 5.0. Damit erfolgt die Bedienung ausschliesslich über die Tastatur. Einen Touchscreen gibt es nicht.

GSM, GPRS und EDGE hat das Gerät an Bord, UMTS und HSDPA fehlen dagegen. Immerhin ist der Datenaustausch aber auch über Bluetooth und WLAN möglich. Intern verfügt der Handy-PDA über 128 MB ROM- und 96 MB RAM-Speicher. Zusätzlich können Micro-SD-Speicherkarten eingesetzt werden. Das QVGA-Display ist 2,4 Zoll gross und für mobile Schnappschüsse steht eine 2-Megapixel-Digitalkamera zur Verfügung.

Noch vor der Markteinführung Nachfolger für HTC Vox

Obwohl das Vox-Smartphone noch nicht auf dem Markt ist, wird unter dem Arbeitstitel Wings bereits ein Nachfolger vorbereitet. Dieser soll einen schnelleren Prozessor bekommen, UMTS-Nutzung unterstützen und auch über ein GPS-Modul verfügen. Für die Videotelefonie steht auch eine zweite Digitalkamera zur Verfügung. Einen Termin für die Markteinführung gibt es noch nicht.

Nicht zuletzt ist bei HTC auch ein neues Smartphone im Klapphandy-Desgin geplant. Dieses soll ebenfalls UMTS unterstützen, während der Hersteller hier auf einen zweiten GPS-Empfänger verzichtet. Schnittstellen für Bluetooth, WLAN (802.11b und g) und USB sind aber vorgesehen. Ausserdem soll der Nachfolger des Qtek 8500 zwei Farbdisplays und einen Steckplatz für Mini-SD-Speicherkarten bekommen.

(Markus Weidner/dpa)

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