Suchriese nutzt Android
Yandex stellt Googles Monopol infrage
publiziert: Freitag, 21. Feb 2014 / 16:44 Uhr
Gründer und CEO von Yandex, Arkady Volozh, sieht eine grosse Zukunft für seine Suchmaschine.
Gründer und CEO von Yandex, Arkady Volozh, sieht eine grosse Zukunft für seine Suchmaschine.

Moskau - Yandex, das grösste Suchmaschinen-Unternehmen in Russland, wird zwei Smartphones mit seinen Services bestücken, wie Bloomberg berichtet.

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Die Firma kooperiert mit den Herstellern Huawei Technologies und ZAO Explay und wird auf zwei Handys damit Googles Monopol infrage stellen.

Vollwertige Alternative zu Google

Yandex integriert seinen eigenen Browser samt Landkarte, Suchmaschine, Cloud-Datenspeicher und Shop mit 100'000 Applikationen als Default-Option auf den Android-Handys. Damit versucht das Unternehmen, seinen Marktanteil zu halten - immerhin übertrifft die Suchmaschine mit 62 Prozent Google in Russland um mehr als das Doppelte (27 Prozent). Jedoch wechseln immer mehr Menschen in Russland auf Smartphones, um im Web zu surfen.

«Wenn Smartphone-Hersteller Android verwenden, müssen sie normalerweise an den Services von Google festhalten, von der Suchmaschine bis hin zum App Store», sagte Alexander Zverev von Yandex in einem Interview. «Wir bieten eine vollwertige Alternative an und wir sind eines der wenigen Unternehmen auf der Welt, die fähig sind, das zu tun.» Ab März sollen die zwei Smartphones in Russland verkauft werden.

Android als Nährboden für Neues

In Russland verdoppelten sich die Smartphone-Käufe im vergangenen Jahr auf 14,1 Mio., was fast 80 Prozent des russischen Smartphone-Marktes ausmacht. Explay verkaufte davon 828'000 Stück, Huawei 212'000, was 5,9 Prozent des gesamten Marktes sind. «Wir wollen unseren Marktanteil bei Android-Handys ausbauen und vom wachsenden mobilen Werbesektor profitieren», so Zverev.

Zwei weitere Unternehmen nutzen Googles Android, um ihre Services darauf aufzubauen. Amazon hat seinen eigenen App Store auf Kindle integriert, das auf einer Android-Version läuft. Nokia soll laut Experten ebenfalls bald Android-Smartphones mit seinen Services bestücken.

(bert/pte)

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