Scheu vor Produktionskosten
Windows Phone: Chinas Auftragshersteller frustriert
publiziert: Mittwoch, 21. Mai 2014 / 23:26 Uhr
Microsoft unternimmt grosse Anstrengungen um seine Plattform in China zu bewerben.(Archivbild)
Microsoft unternimmt grosse Anstrengungen um seine Plattform in China zu bewerben.(Archivbild)

Taipeh - Chinesische Smartphone-Auftragshersteller und -Händler sind noch immer nicht gewillt, Windows-basierte Smartphones herzustellen und zu vertreiben - und das, obwohl Microsoft grosse Anstrengungen unternimmt, seine Plattform im Reich der Mitte zu bewerben, ohne Lizenzgebühren für jene Geräte zu verlangen, deren Displaygrösse weniger als neun Zoll beträgt.

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Wie das taiwanesische Branchenportal DigiTimes berichtet, lässt Microsoft seine Kunden zusätzlich zu den erlassenen Lizenzgebühren auf mehr Middle- und Software zugreifen, um den Verkauf von Smartphones in der Volksrepublik anzukurbeln. In der technologischen Entwicklung arbeitet Microsoft mit Qualcomm, dem drittgrössten Chiphersteller der Welt, zusammen.

Die Hersteller von Windows-Phones müssen also auch die Qualcomm-Hardware verwenden. Die neue Qualcomm-Reference-Design-Technologie sollte im zweiten Halbjahr 2014 auf dem Markt kommen. Trotzdem zögern viele Händler mit einer Marketing-Kampagne für das neue Produkt. Der Grund: Viele Auftragshersteller scheuen hohe Produktionskosten und wollen die Produktionsanlagen nicht adaptieren.

Mehr Marktanteil notwendig

Die Verwendung von vorgeschriebenen externen Komponenten wie den Chips und anderer Teile zur Produktdifferenzierung hat die Kosten in der Vergangenheit stark ansteigen lassen, welche die von Microsoft initiierte Lizenzbefreiung jedoch nicht mehr wettmachen kann. Dem Bericht nach fehlt es den Windows-Phones im Gegensatz zu den Android-Geräten an einem ausgebauten Ökosystem. Die grösste Aufgabe für Microsoft wird es daher sein, eine signifikante Steigerung des Marktanteils ab dem zweiten Halbjahr 2014 zu erreichen.

(ig/pte)

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