Web-Pionier warnt vor Komplettabsturz
publiziert: Freitag, 2. Nov 2007 / 09:37 Uhr

Redwood City - Lawrence G. Roberts, Mibegründer des Internet-Vorläufers «Arpanet», hat in einem auf der Web-2.0-Seite Internet Evolution veröffentlichten Beitrag den Zusammenbruch des Internets vorausgesagt.

Lawrence G. Roberts gilt als einer der Urväter des Internets.
Lawrence G. Roberts gilt als einer der Urväter des Internets.
Unter dem Titel «Routing Economics Threaten the Internet» fasst der Webexperte eine Reihe von Entwicklungen zusammen, die den weiteren Bestand des Internets bedrohen.

Grösstes Problem seien dabei vor allem die steigenden Kosten für die ständig wachsende Menge an Inhalten und Services, die über die Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden.

Roberts, der als einer der Pioniere der Netzwerktechnik gilt, hat die Entwicklung des Internet seit seinen Anfängen genau verfolgt.

Er war der Leiter des Entwicklerteams des «Arpanet», dem weltweit ersten Computer-Paket-Neetzwerk, aus dem sich das heutige Internet herausentwickelt hat.

Schlechte Programmierung

Seine Beobachtungen geben dabei durchaus Anlass zur Sorge. Laut der Meinung des Experten sind einerseits die veraltete Technik und andererseits die in immer grösseren Mengen auftretende schlechte Programmierung dafür verantwortlich, dass sich das Internet von einem Komplettabsturz bedroht sieht.

Zudem würde die heutige Menge an Internet-Traffic bald nicht mehr finanzierbar sein. «Es ist jetzt 40 Jahre her und nichts hat sich verändert», so Roberts.

«Der Internet-Traffic nimmt weit stärker zu als die Netzwerkkosten fallen können.», erklärt er weiter. Diese würden sich alle drei Jahre verdoppeln, was sich auf Dauer niemand leisten könne.

Priorisierte Datenströme

Eine mögliche Rettung sieht Roberts in dem Bestreben, das Internet und die damit verbundene Technik zu entlasten. So solle die Industrie als Hauptverursacher von Internet-Traffic von der Paketvermittlung Abstand nehmen und stattdessen priorisierte Datenströme senden.

Zudem kritisiert der Netzwerkpionier die enorme Beanspruchung des Internets durch Peer-to-Peer-Netze. Diese würden bereits 80 Prozent der Bandbreite beanspruchen. Auch bei der bisher sehr soliden Protokolltechnik TCP/IP müsse sich etwas ändern.

Laut Roberts sei diese schon mehr als ausgereizt und bedürfe einer Renovierung.

(rr/pte)

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