W-LAN auf dem Vormarsch
publiziert: Samstag, 8. Mrz 2003 / 17:14 Uhr

Hannover - Das Internet wird verstärkt nicht nur zu Hause und im Büro, sondern auch mobil genutzt. Heutige Multimedia-Anwendungen verlangen jedoch nach mehr Datendurchsatz als in derzeit verfügbaren GSM- oder GPRS-Netzen. LAN-Netzwerke scheinen eine Lösung zu sein.

Einfaches LAN-Netzwerk.
Einfaches LAN-Netzwerk.
Die Zahl der Smartphones, die neben zahlreichen Organizer-Funktionen auch über einen Zugang ins World Wide Web verfügen, wird immer größer. Doch über ein GSM-Handy sind selbst bei Nutzung der HSCSD- oder GPRS-Technologie nur Datenübertragungsraten machbar, die in etwa denen bei der Verwendung eines analogen Modems gleichen.

Das ist im mobilen Bereich momentan noch nicht flächendeckend machbar. Abhilfe soll zum Beispiel durch den neuen UMTS-Mobilfunk möglich werden, dessen Start sich aber immer wieder verzögert und nun für Ende diesen Jahres erwartet wird. Eine Alternative stellt die Wireless-LAN-Technologie (W-LAN) dar, die allerdings nur räumlich sehr eng begrenzt einsetzbar ist. Eine auch nur halbwegs flächendeckende Versorgung wäre ein erheblicher technischer Aufwand, der sich für die Betreiber kaum rechnen würde.

Somit begrenzen sich die immer zahlreicher werdenden Betreiber von W-LAN-Netzen, die mit Laptops oder PDAs genutzt werden können, auf so genannte Hot Spots, an denen sich sehr häufig sehr viele potenzielle Nutzer aufhalten. Das sind zum Beispiel Bahnhöfe und Flughäfen, aber auch große Hotels, Cafés und Restaurants.

Neben anderen Anbietern wollen auch die Mobilfunk-Netzbetreiber ein Stück vom W-LAN-Kuchen abhaben. T-Mobile hat schon im vergangenen Jahr mit der Einrichtung erster Hot Spots begonnen, Vodafone folgt zur CeBIT in dernächsten Woche. Auch die Deutsche Bahn hat mit dem Aufbau erster W-LAN-Hot Spots begonnen. Zur CeBIT soll auch das Messegelände mit einem flächendeckenden W-LAN-Netz überzogen werden.

Großer Nachteil ist im Moment noch die Vielzahl unterschiedlicher Betreiber. Da es noch keine Roamingvereinbarungen zwischen den Anbietern gibt, ist es derzeit oft nicht möglich, Netze von Unternehmen zu nutzen, bei denen man nicht als Kunde registriert ist. Die Netzbetreiber arbeiten hier aber bereits an Lösungen.

Auch die Nutzungspreise sind - vor allem für Kunden, die die Dienste häufiger in Anspruch nehmen - noch zu hoch. Ob sich hier Veränderungen ergeben, lässt sich in der derzeitigen Aufbauphase der mobilen Internet-Zugänge noch nicht abschätzen. Ebenfalls wichtig wären umfassende Informationen darüber, wo und wie man bereits W-LAN nutzen kann. Hier sind die Betreiber gefordert, ihre Kunden zu informieren. Spannend ist die Entwicklung in jedem Fall und es ist damit zu rechnen, dass in den nächsten Monaten weitere Hot Spots wie Pilze aus dem Boden schießen. Bleibt abzuwarten, inwieweit entsprechende Ausbaupläne in der nächsten Woche auf der CeBIT bekannt gegeben werden.

(Volker Schäfer/teltarif.ch)

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