Umwelt beim Mobilfunk stärker berücksichtigen
publiziert: Montag, 6. Sep 2004 / 14:14 Uhr

Berlin - "Die Elektronik hat eine Schlüsselfunktion bei der Bereitstellung umweltfreundlicher, nachhaltiger Technologien im 21. Jahrhundert". Das erklärte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn bei der Eröffnung der internationalen Fachkonferenz Electronics Goes Green 2004 in Berlin.

Edelgard Bulmahn.
Edelgard Bulmahn.
Vom 6. bis 8. September diskutieren rund 500 internationale Expertinnen und Experten aus Industrie, Wissenschaft und Behörden über das Thema Elektronik und Umwelt.

Bulmahn betonte, dass die Entwicklung der Elektronik wie in kaum einem anderen Bereich zugleich höhere Leistung und bessere Umweltverträglichkeit bewirke. "Elektronische Bauelemente werden von Generation zu Generation mit immer weniger Gewicht, Materialverbrauch, Chemikalieneinsatz und Energieverbrauch hergestellt.

Elektronik ist heute Teil jeder modernen Maschine, jedes modernen Gerätes in Haushalt und Industrie. Sie trägt dazu bei, die Geräte intelligent, energiesparend und umweltschonend zu betreiben". Ohne eine hochleistungsfähige Elektronik wäre zum Beispiel die erfolgreiche Reduzierung des Schadstoffausstoßes von Verbrennungsmotoren in Kraftfahrzeugen nicht erreichbar gewesen.

Umweltbelastung insgesamt größer

Bei Mobiltelefonen habe die Weiterentwicklung der Elektronik dazu geführt, dass sie heute im Vergleich zu den achtziger Jahren nur noch ein Zehntel des früheren Gewichts hätten. Durch ihre wachsende Verbreitung sei jedoch die Umweltbelastung in der die Summe größer geworden - trotz der erreichten Verbesserungen am Einzelgerät.

"Solche Aspekte müssen bei der Konzipierung neuer Technologien für elektronische Massenprodukte bedacht werden, insbesondere mit Blick auf das Recycling und die Entsorgung", erläuterte die Ministerin. Allerdings reiche es nicht aus, technische Einzelprodukte zu optimieren, sagte Bulmahn. Vielmehr müssten ganze Produktions- und Produktsysteme sowie ganze Wertschöpfungsketten und Produktlebenszyklen analysiert und optimiert werden.

Projekte in diesem Bereich werde das Bundesministerium für Bildung und Forschung unter anderem in dem Ende Juni veröffentlichten Rahmenprogramm Forschung für die Nachhaltigkeit unterstützen. Dafür werden in den nächsten fünf Jahren 160 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Teil des Rahmenprogramms ist der mit knapp 70 Millionen Euro ausgestattete Ideenwettbewerb "Innovationen als Schlüssel für Nachhaltigkeit in der Wirtschaft", der Ende Juni angelaufen ist. Der Wettbewerb soll Ideen für neue Technologien, Verfahren, oder auch Dienstleistungen fördern, die in besonderem Maße die Umwelt entlasten.

Entsorgung ist Sache der Hersteller

Die Konferenz hat das Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Berlin organisiert. Ein wichtiges Thema sind die im vergangenen Jahr in Kraft getretenen Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft für den Vertrieb, die Rücknahme und die Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten sowie für die Reduzierung von gefährlichen Stoffen in diesen Geräten.

Die Hersteller müssen künftig die Verantwortung und die Kosten für die Rücknahme, Verwertung und Entsorgung der Geräte übernehmen. Die Bundesregierung hat dazu am 1. September den Entwurf des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes beschlossen, das bis Ende des Jahres verabschiedet werden soll.

(rp/teltarif.ch)

Die professionelle SMS-Businesslösung
aspsms.com
Katharinengasse 10
9000 St. Gallen
Verkaufen Sie uns Ihr Handy, Tablet oder iPod
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
«Die Telecom-Anbieter veräppeln ihre Kunden» meint der Telecom-Experte Jean-Claude Frick.
«Die Telecom-Anbieter veräppeln ihre ...
Comparis-Umfrage bei Telecom-Providern  Die Betreiber des öffentlichen Verkehrs, Fitness-Studios und Anbieter diverser im Lockdown verbotener Veranstaltungen zeigen sich kulant und verlängern die Abos oder erstatten Geld zurück. Nicht so die Telecom-Provider: Wegen der Grenzschliessungen nicht nutzbare Roaming-Guthaben müssen sich die Kunden ans Bein streichen. Einzig Salt erstattet den Kaufpreis für nicht verwendete Datenpakete zurück - aber nur auf Anfrage. «Die Telecom-Anbieter veräppeln ihre Kunden», kritisiert Comparis-Telecomexperte Jean-Claude Frick. Er fordert die Anbieter auf, flächendeckend Roaming-Guthaben zu erstatten. mehr lesen 
Publinews Datenschutzkonforme Lösung für Restaurants  St. Gallen - Wer künftig ein Restaurant besucht, muss Name, Vorname und Telefonnummer hinterlegen. Mit quickreg.ch stellt ASPSMS den Gastronomen einen Dienst bereit, um Besuchende einfach mit Hilfe ihres Handys zu registrieren und die Prozedur zu vereinfachen. mehr lesen  
Bestenliste 2018  Analog zur Bestenliste im Rahmen der «Best of Swiss Web Awards» gibt es auch für «Best of Swiss Apps» eine Rangliste der Anbieter mit den meisten Punkten. Diese jährlich ... mehr lesen
Best of Swiss Apps 2018
.app Domains jetzt registrieren
Neue Domainendung am Start  Wir bieten wunderbare neue Möglichkeiten für innovative Startups und etablierte Applikationsanbieter ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Rund 50 Prozent der beleidigenden Tweets werden von Frauen gesendet. (Symbolbild)
DOSSIER Social Media Frauenfeindlichkeit auf Twitter bleibt ein Problem Auch wenn der Twitter-CEO Dick Costello ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 17°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Basel 20°C 33°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
St. Gallen 18°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Bern 18°C 31°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Luzern 18°C 30°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Genf 21°C 32°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft vereinzelte Gewitter
Lugano 22°C 31°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten