US-Mobilfunker denken wieder über Fusionen nach
publiziert: Dienstag, 6. Jan 2004 / 08:16 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 6. Jan 2004 / 09:18 Uhr

In keinem anderen Mobilfunkmarkt ist der Preiskampf so hart geworden wie in den USA. Dort buhlen sechs landesweite Anbieter und mehrere regionale Netzbetreiber um die Kunden. Seit Jahren schon drückt dieser Wettbewerb die Gewinne der Anbieter.

In den USA werden drei verschiedene Übertragungstechniken verwandt, die untereinander nicht kompatibel sind.
In den USA werden drei verschiedene Übertragungstechniken verwandt, die untereinander nicht kompatibel sind.
So verwundert es kaum, dass die Wettbewerber immer wieder über Fusionen nachdenken, um damit gleichzeitig an Marktmacht zu gewinnen und die Anzahl der Konkurrenten zu verringern. Trotzdem scheiterten im vergangenen Jahr alle Anläufe zu Zusammenschlüssen.

Nun denken die Anteilseigner vom zweitgrössten US-Anbieter Cingular laut Financial Times Deutschland (FTD) über einen neuen Vorstoss nach. Das Unternehmen gehört den beiden regionalen Telefongesellschaften SBC Communications und Bell South. Cingular soll an einem Börsengang oder am Zusammenschluss mit dem bereits börsennotierten Rivalen AT&T Wireless interessiert sein.

Bisher scheiterten Fusionen an den unterschiedlichen Vorstellungen der Anteilseigner. Vier der sechs grossen Mobilfunker - Verizon Wireless, Cingular, Sprint PCS und T-Mobile USA - gehören Telefonkonzernen, die sich die Zügel nicht aus der Hand nehmen lassen wollen. So will SBC gemeinsam mit Bell South bei einem Börsengang oder bei einer Übernahme weiter eine Mehrheit der Cingular-Anteile behalten. Auch die Deutsche Telekom sieht das beim möglichen Cingular-Fusionspartner T-Mobile USA ganz ähnlich.

Unterschiedliche Netze erschweren Zusammenarbeit

Ein weiterer Hinderungsgrund sind die unterschiedlichen Mobilfunkstandards, die in den USA eingesetzt werden. Allein die sechs landesweiten Betreiber verwenden drei unterschiedliche Übertragungstechniken, die nicht miteinander kompatibel sind. Bei Cingular, AT&T Wireless und die T-Mobile USA funken die Handys auf dem europäischen GSM-Standard. Verizon Wireless sowie Sprint PCS benutzen den amerikanischen Standard CDMA. Nextel dagegen hat auf die so genannte iDEN-Technik gesetzt, mit der die Handys zusätzlich mit Walkie-Talkie-Funktionen (PTT) ausgestattet werden können. Diese Funktion erfreut sich wachsender Beliebtheit, so dass nun auch andere Netzbetreiber inzwischen nachgerüstet haben, um PTT anbieten zu können.

Wenn aber in diesem Jahr der unerwartet lebhafte Wachstum des letzen Jahres wieder ein Ende finden sollte, wovon Analysten ausgehen, wird der Druck zur Kapitalaufnahme und zu Zusammenschlüssen wieder zunehmen. Bereits vor zwei Jahren hatte Cingular die für einen Börsengang nötigen Papiere bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Der allgemeine Absturz bei den Technologie-Aktien machte diese Pläne jedoch zunichte. Wie die FTD schreibt, könnten die Muttergesellschaften nun versuchen, von der jetzt wieder aufhellenden Stimmung an der Börse zu profitieren.

(Marie-Anne Winter/teltarif.ch)

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