Kein Start in Europa geplant
ThunderBolt, Inspire und Evo Shift - 4G von HTC
publiziert: Freitag, 14. Jan 2011 / 10:25 Uhr

Der taiwanesische Handyhersteller HTC hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas drei Smartphones für Datenübertragungen per HSPA+ und LTE-Netze vorgestellt.

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Anders als in Europa wird in den USA die LTE-Technik nicht nur dazu genutzt, die weissen Flecken in der Breitbandabdeckung stationär durch Mobilfunk anzuschliessen, sondern auch als Mobilfunktechnologie für typische mobile Telefonieanwendungen, so dass dort naturgemäss eine stärkere Nachfrage nach Smartphones mit LTE-Funktechnik besteht. Aus diesem Grund sind alle drei Smartphones auch nicht für den europäischen Markt vorgesehen, wie uns die Pressevertretung von HTC in Deutschland mitteilte - jedenfalls nach aktuellem Stand. Interessant sind die Handys aufgrund ihrer 4G-Unterstützung dennoch.

HTC ThunderBolt: Neben LTE sind alle wichtigen Features an Bord

Das Modell HTC ThunderBolt 4G ist augenscheinlich vom Aussehen des HTC Desire HD inspiriert und wird für das amerikanische 4G-Mobilfunknetz von Verizon produziert. Es verfügt über einen Qualcomm-Snapdragon-Prozessor mit einer Taktung vom 1 GHz und wird mit dem Google Betriebssystem Android 2.2 und aktueller HTC-Sense-Oberfläche ausgeliefert. Im LTE-Smartphone wurden 768 MB Arbeitsspeicher und acht Gigabyte Nutzspeicher verbaut; Letzterer kann durch eine mircoSD-Speicherkarte um bis zu 32 GB erweitert werden. Der Multitouch-fähige Touchscreen misst eine Diagonale von mächtigen 4,3 Zoll und verfügt über eine Auflösung von 800 mal 480 Pixel. HD-Videos werden in 720p abgespielt.

Das HTC ThunderBolt ist mit zwei Digitalkameras ausgerüstet. Die rückwärtige Hauptkamera löst mit 8 Megapixel auf, ein LED-Blitz hellt bei Bedarf die Motive auf. Auf der Vorderseite ist zudem eine 1,3 Megapixelkamera für Videochats und - telefonie integriert.

Zur Datenübertragung verfügt das HTC ThunderBolt über ein LTE-Funkchip, der für Verizon im 700 Mhz-Spektrum (Band 13) funkt. Ausserdem kann das Smartphone Bluetooth 2.1 und WLAN b/g/n. Der Videotelefonie und -chatdienst Skype ist vollständig in das Gerät und seine Telefonsoftware integriert, man muss also keine eigenständige App nutzen. Bei einem normalen Anruf hat man nach dem Wählen der Nummer oder direkt im Aufruf eines Kontaktes so die Möglichkeit, zwischen einem «klassischen» Anruf und einem VoIP-Gespräch über Skype zu unterscheiden.

Weiterhin verfügt das HTC ThunderBolt über die bei vergleichbaren Smartphones mittlerweile typischen Beschleunigungs- und Annäherungssensoren, einem Sensor zur Messung des Umgebungslichtes, GPS und einen digitalen Kompass.

Über den heimischen Marktstart entscheiden die Netzbetreiber

Das HTC Inspire 4G und das HTC Evo Shift 4G kommen bei den beiden Mobilfunkbetreibern AT&T und Sprint. Weder HTC noch die amerikanischen Mobilfunkanbieter wollten sich bislang zum Verkaufspreis noch zum Erscheinungstermin äussern. Eine kleine Chance, dass die drei 4G-Handys doch noch in schweizer Läden erhältlich sein werden, besteht dennoch. Dazu müssten allerdings hiesige Netzbetreiber eines der LTE-Handy-Modelle bei HTC bestellen und die verwendeten LTE-Funkchips in den Geräten an die lokal genutzten Frequenzbänder adaptiert werden. Ohne einen Netzbetreiber vor Ort wird HTC kein LTE-Smartphone im betreffenden Markt verkaufen, erklärte ein Sprecher von HTC in Las Vegas.

(bert/teltarif.ch)

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