Telekomanbieter führen Kostenlimite ein
publiziert: Dienstag, 21. Jun 2011 / 17:17 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 21. Jun 2011 / 17:32 Uhr
Vor allendingen die hohen Gebühren fürs Internet im Ausland sind eine Kostenfalle.
Vor allendingen die hohen Gebühren fürs Internet im Ausland sind eine Kostenfalle.

Zürich - Die drei grossen Schweizer Telekomanbieter Swisscom, Sunrise und Orange reagieren auf die harsche Kritik an den hohen Handytarifen im Ausland. Sie führen eine Kostenlimite fürs Surfen unterwegs im Ausland ein. Damit sollen Schockrechnungen in Höhe von tausenden von Franken vermieden werden.

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Ab dem 1. Juli würden die Abonnementskunden kostenlos per SMS informiert, sobald ein gewisser Rechnungsbetrag erreicht werde, teilte die Swisscom am Dienstag in einem Communiqué mit. Wenn eine gewisse Obergrenze erreicht werde, werde das Surfen automatisch abgestellt.

Damit könnten die Leute auch im Ausland Emails abrufen, Navigationsdienste nutzen oder Freunde via Facebook auf dem Laufenden halten, ohne Angst vor extrem hohen Rechnungen haben zu müssen.

200 Fr. Standardlimite

Als Standard sei die Kostenlimite bei 200 Fr. eingestellt, für Jugendliche bei 100 Franken. Die Kunden können die Limite aber über Internet oder die Hotline an ihre Bedürfnisse anpassen. Dies funktioniere auch vom Ausland aus, sagte Swisscom-Sprecher Carsten Roetz auf Anfrage.

So erhielten die Abo-Kunden die Warn-SMS in Schritten von 50 Franken und wenn 70 Prozent der Kostenlimite erreicht seien. Ausnahme seien die Blackberry-Kunden, bei denen die Kostenlimite erst später in diesem Jahr eingeführt werde. Für Prepaid-Kunden solle der Dienst im Herbst aufgeschaltet werden.

Auch Sunrise und Orange

Die Swisscom ist nicht die einzige, die eine Kostenlimite für das mobile Surfen im Ausland einführt. Auch Sunrise will demnächst Warn-SMS und eine Obergrenze von 300 Fr. einführen, wie Sprecher Tobias Kistner auf Anfrage bekannt gab. Wer darüber hinaus weitersurfen will, muss dies per SMS bestätigen.

Orange plant ebenfalls eine Kostenlimite. Der Zeitpunkt sei allerdings noch nicht bestimmt, sagte Sprecherin Therese Wenger.

Konsumentenorganisationen begrüssten die Kostenlimiten. Diese seien eine gute Sache, sagte die Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), Sara Stalder: «Das haben wir lange gefordert» in Gesprächen mit den Telekomanbietern und dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom).

Allerdings sei das Grundproblem noch nicht gelöst. Die Schweizer Roamingtarife seien immer noch viel zu hoch. Der Telekomregulator Comcom müsste die Tarife verfügen können, so wie es die Regulierungsbehörde Elcom in der Strombranche mache. Deshalb fordere die SKS eine Revision des Fernmeldegesetzes.

Auch Telekomexperte Ralf Beyeler vom Internetvergleichsdienst Comparis findet die Kostenlimiten «sehr gut». Allerdings seien die Schweizer Obergrenzen relativ hoch im Vergleich zur EU, wo 50 Euro ohne Mehrwertsteuer gelten würden.

(fest/sda)

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