Tele2 steigt in den Mobilfunkmarkt ein
publiziert: Donnerstag, 16. Dez 2004 / 15:58 Uhr

Zürich - Swisscom, Sunrise und Orange erhalten Konkurrenz: Ab April will Tele2 mit Kampfpreisen in den hiesigen Mobilfunkmarkt einsteigen. Vorerst allerdings nur im Raume Zürich, später dann auch in Bern, Lausanne, Genf und Basel.

Tele2 will den hiesigen Mobilfunkmarkt aufmischen.
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Wir können kein eigenes Netz aufbauen, das die ganze Schweiz abdeckt, sagte Tele2-Chef Roman Schwarz vor den Medien in Zürich. Dafür sei der Marktauftritt des vierten Mobilfunkanbieters zu spät dran.

Tele2 hatte ebenso wie die Westschweizer In&Phone erst Jahre nach den drei etablierten Mobilfunkanbietern - im Dezember 2003 - eine GSM-Lizenz von der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) erhalten.

Kein nationales Roaming-Abkommen

Um eine landesweite Abdeckung zu erzielen, wollte Tele2 eines der bestehenden Netze mitbenutzen (Roaming). Darüber zeigten sich die drei Konkurrenten Swisscom, Orange und Sunrise wenig begeistert.

Nach monatelangen Bemühungen gestand der Tele2-Chef sein Scheitern ein: Wir haben bis heute kein nationales Roaming-Abkommen. Trotzdem will Tele2 nicht mehr länger warten: Auch ohne Roaming-Abkommen werden wir auf jeden Fall im März mit einem Test starten. Ab April sollen Kunden angeworben werden.

Zusammenarbeit mit internationalen Partnern

Um auch ausserhalb der Tele2-Antennen das Handy gebrauchen zu können, will das Unternehmen mit internationalen Partnern zusammenarbeiten. Damit werden die Telefonate zu Auslandsgesprächen, bei denen heute Minutenpreise von mindestens 1 bis 2 Fr. üblich sind.

Attraktiv ist das Tele2-Handy also in einer ersten Phase lediglich für Städter, die kaum Millionen-Zürich verlassen. Locken will Schwarz diese mit Preisen, die deutlich unter denen der Konkurrenz liegen: So kostet ein Anruf aufs Festnetz 8 Rappen pro Minute im Normal- und 4 Rappen pro Minute im Niedertarif. Für ein SMS würden 5 Rappen berechnet.

(rp/sda)

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