Swisscom steigert Umsatz und Gewinn
publiziert: Mittwoch, 7. Nov 2007 / 08:40 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 7. Nov 2007 / 15:21 Uhr

Bern - Die Swisscom hat dank Fastweb und einem Kundenzuwachs beim Mobilfunk und Bluewin TV den Umsatz und den Betriebsgewinn (EBITDA) in den ersten neun Monaten 2007 gesteigert. Verloren hat sie erneut vor allem im Festnetz-Bereich.

Für das Geschäftsjahr 2007 rechnet Swisscom mit einem Umsatz von 11,2 bis 11,3 Mrd. Franken.
Für das Geschäftsjahr 2007 rechnet Swisscom mit einem Umsatz von 11,2 bis 11,3 Mrd. Franken.
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Den Umsatz konnte das Telekommunikationsunternehmen in den ersten neun Monaten um insgesamt 12,3 Prozent auf 8,08 Mrd. Franken steigern, wie die Swisscom mitteilte. Der EBITDA legte um 14,7 auf 3,28 Mrd. Franken zu.

Bereinigt um dem italienischen Breitbandanbieter Fastweb und weitere Sondereffekte stieg der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 0,3 Prozent und das operative Ergebnis (EBITDA) nahm um 0,9 Prozent ab.

Den Anstieg des Reingewinns um 32,4 Prozent auf 1,63 Mrd. Franken führte der Konzern auf den Rückkauf des 25-Prozent-Anteils von Vodafone an Swisscom Mobile vom Dezember 2006 zurück.

Betrachte man die Kosten für Bluewin TV, seien die Zahlen auch unter Ausschluss dieser Effekte ein «erfreuliches Ergebnis in einem stagnierenden, teilweise gar rückläufigen Telekommunikationsmarkt in der Schweiz», sagte Swisscom-Konzernchef Carsten Schloter auf einer Telefonkonferenz.

Erfolgreiche Mobile-Sparte

Steigern konnte sich die Swisscom vor allem im Mobilfunk. Allein im dritten Quartal habe der Konzern 118'000 neue Kunden gewonnen, sagte Schloter. In den ersten neun Monaten 2007 entschieden sich 331'000 neue Kunden für Swisscom Mobile.

Ebenfalls erfreulich ist für Swisscom die Entwicklung in der Breitbandkommunikation und bei Bluewin TV. In den ersten neun Monaten gewann der Konzern 253'000 neue Breitbandkunden. Bis Ende September meldeten sich 60'000 Kunden für Bluewin TV an.

Bis spätestens zur EURO 2008 im Juni will die Swisscom ausserdem High Definition TV (HDTV) einführen. Ein Pilotversuch laufe «sehr erfreulich», sagte der CEO.

Trotz dieser guten Zahlen sank der Nettoumsatz im Festnetz in den ersten neun Monaten um 6,1 Prozent auf 3,335 Mrd. Franken. Die Anzahl der analogen und digitalen Anschlüsse sank um 1,7 Prozent.

(bert/sda)

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