Swisscom sieht Jahresprognose 2003 bestätigt
publiziert: Dienstag, 6. Mai 2003 / 19:55 Uhr

Zürich - Für die Swisscom ist das erste Quartal 2003 offenbar erfolgreich verlaufen. Der Konzern ist nach eigenen Angaben auf Kurs, um die gesteckten Ziele für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen.

Swisscom CEO Jens Alder.(Archiv)
Swisscom CEO Jens Alder.(Archiv)
Verwaltungsratspräsident Markus Rauh sagte an der Generalversammlung in Zürich: Die Trends der ersten drei Monate 2003 bestätigen unsere bisherigen Erwartungen.

Swisscom strebe erneut ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen in Höhe von rund 4,4 Mrd. Fr. an, was in etwa dem Vorjahresniveau entspreche. Als Priorität bezeichnete Rauh die Verbesserung der Kundennähe: Das gesteckte Ziel lässt sich nur mit zufriedenen Kunden erreichen.

Rauh nahm zudem Stellung zur Akquisitionspolitik. Es habe in jüngster Zeit sehr viele Gerüchte gegeben, wozu er sich aber nicht äussern wolle. Es seien viele Investitionsmöglichkeiten geprüft worden, sagte er lediglich. Die strengen Akquisitions-Kriterien sollen aber nicht aufgeweicht werden.

Rauh erklärte den Aktionären auch das neue Ausschüttungsmodell der Swisscom. Dieses verspricht eine höhere Ausschüttung als bisher. Demnach soll in Zukunft als Basis für die Gewinnausschüttung nicht mehr der Reingewinn, sondern der operative Cash Flow aus der ordentlichen Tätigkeit herangezogen werden.

Im vergangenen Jahr hatte der europaweit siebtgrösste Telekomkonzern bei einem um 2,5 Prozent erhöhten Umsatz von 14,5 Mrd. Fr. einen für Experten überraschend niedrigen Gewinn von 824 Mio. Fr. erzielt. Die Zahlen zum 1. Quartal sollen am 14. Mai veröffentlicht werden.

(bsk/sda)

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