Swisscom baut Webpayphones wieder ab
publiziert: Sonntag, 29. Jun 2003 / 13:33 Uhr

Die vor eineinhalb Jahren von Swisscom lancierten Hightech-Telefonzellen, die so genannten Webpayphones, werden nach Informationen des Tagesanzeigers wieder abgebaut.

Zurück zu den herkömmlichen Telefonzelle der Swisscom.
Zurück zu den herkömmlichen Telefonzelle der Swisscom.
Im Grossraum Zürich waren die Kommunikationsterminals an 50 Standorten aufgestellt worden, wurden aber nur sehr selten genutzt. Der Tagesanzeiger zitiert Swisscom-Sprecherin Pia Colombo mit den Worten, der "Marktakzeptanztest"habe ergeben, dass die öffentlichen Surfstationen sich "langfristig wirtschaftlich nicht rentieren".

Die an den Surfkabinen erhoben Preise waren insbesondere dem jüngeren Publikum offenbar zu hoch. Eine SMS kostete an den Terminals 90 Rappen, eine E-Mail 1 Franken, fürs Surfen im Internet betrug der Minutentarif 50 Rappen. Dies sind im Vergleich recht teure Tarife: So kostet beispielsweise eine SMS vom Handy nur 20 Rappen. Die hohen Tarife hatte die Swisscom mit den teuren vandalensicheren Geräten und aufwendiger Wartung gerechtfertigt.

Die 50 Geräte sollen nun vorerst eingelagert werden, Verkaufsgespräche mit ausländischen Interessenten laufen.

(bert/sda)

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