Swisscom: Radikaler Umbau und Stellenabbau
publiziert: Dienstag, 22. Mai 2007 / 12:34 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 22. Mai 2007 / 15:24 Uhr

Bern - Die Swisscom ändert ihre Konzernstruktur und richtet sie auf die Kunden aus. Durch Zusammenführen der Organisationen und die Entwicklungen im Netz- und IT-Bereich werden jährlich 3 bis 5 Prozent der Stellen abgebaut, wie der Konzern mitteilte.

Pro Jahr dürften 500-800 Stellen verloren gehen.
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Beim gegenwärtigen Bestand von rund 16 500 Mitarbeitern sind dies zwischen 500 und 800 Stellen, wie ein Konzernsprecher auf Anfrage erläuterte. Der Abbau liege im Rahmen der letzten Jahre. Betroffene erhielten Unterstützung durch den bewährten Sozialplan.

Per 1. August richte sich Swisscom konsequent auf die Bedürfnisse ihrer Kunden aus: An die Stelle der bisherigen Gruppengesellschaften Fixnet, Mobile und Solutions treten die Geschäftsbereiche Privatkunden, Kleine & Mittlere Unternehmen und Grossunternehmen.

Zusammelegung der Geschäftsteile

Gleichzeitig werden die Festnetz- und Mobilfunk-Infrastrukturen wie auch die IT-Plattformen in einem Geschäftsbereich zusammengeführt. Mit der neuen Konzernstruktur erhalten die Kunden erstmals das umfassende Sortiment komplett aus einer Hand, wie es weiter heisst.

Die Änderung der Organisation wie auch der Erwerb von Fastweb führen zu Wechseln in der Swisscom-Führung. Adrian Bult, Chef von Swisscom Mobile, verlässt den Konzern per Ende September nach zehnjähriger Tätigkeit in verschiedenen Funktionen auf eigenen Wunsch.

Schloter wird Fastweb-Präsident

Bei der eben übernommenen italienischen Breitbandanbieterin Fastweb übernimmt Swisscom-Chef Carsten Schloter das Präsidium des Verwaltungsrates.

Zudem übernimmt Swisscom-Finanzchef Mario Rossi als neuer Finanzchef Einsitz in der Geschäftsleitung von Fastweb.

Swisscom-Aktie reagiert kaum

Der Konzernumbau bei Swisscom ist von Analysten erwartet worden. Der Aktienkurs des Telekomkonzerns reagierte denn auch nur beschränkt.

(ht/sda)

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