Umsetzung vorerst nur in US-Filialen
Starbucks lockt US-Kunden mit Mobile Payment
publiziert: Donnerstag, 20. Jan 2011 / 08:52 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 20. Jan 2011 / 17:44 Uhr
Setzt Trends: US-Kaffeehauskette Starbucks.
Setzt Trends: US-Kaffeehauskette Starbucks.

Seattle/New York - Die US-Kaffeehauskette Starbucks kommt dem Wunsch ihrer Kunden nach einer mobilen Zahlungsmethode über das eigene Smartphone nach. Wie der Konzern heute, Mittwoch, bekannt gab, soll Mobile Payment langfristig in allen rund 6800 US-Filialen zur Verfügung stehen.

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Anstatt mit Bargeld oder per Kreditkarte zu bezahlen, können die Kunden dann mit Hilfe einer Starbucks-App und einem Lesegerät vor Ort Rechnungen begleichen.

Mainstream als Ziel

«Mobile Payment endlich in die Tat umzusetzen, ist gerade für ein Unternehmen wie Starbucks, das sich am Markt ständig neu erfinden und neben hochwertigen Produkten vor allem mit Innovationen punkten muss, ein richtiger Schritt», sagt der Schweizer Markenexperte Stefan Vogler. Dem Branchenbeobachter zufolge kann das Unternehmen auf diese Weise noch stärker seine junge Zielgruppe an sich binden. «Langfristige Kundenbindung erreicht man nur durch Pioniertaten wie diese», so Vogler.

Bei der technischen Umsetzung macht sich Starbucks die Erfahrungen von Dienstleistern wie Square, Venmo, Bling Nation oder eBays PayPal zunutze. Obwohl diese Dot-Com-Start-ups bislang mehr oder weniger erfolgreich waren, dürfte die Einführung des US-weiten Mobile Payments durch Starbucks zum ersten Mal Mainstream-Charakter erhalten, meinen Experten. Besitzer von BlackBerrys, iPhones oder iPod Touchs laden sich die kostenlose App herunter.

Teure technische Umsetzung

Der Bezahlvorgang läuft einfach sowie benutzerintuitiv ab. Kunden halten ihre Smartphones an den Starbucks-Kassen bei geöffneter App vor einen Scanner. Der zu begleichende Betrag wird dann von dem Starbucks-Account des Nutzers abgezogen. Die Kunden können diesen entweder via Kreditkarte oder derzeit nur für iPhone-Besitzer möglich, über PayPal-Guthaben aufladen. Branchenkenner sind optimistisch, dass die Kunden das Angebot annehmen werden.

Obwohl das Konzept alles andere als neu ist, scheiterten viele Versuche der flächendeckenden Einführung in der Vergangenheit vor allem an den immensen Kosten für die Scanner. Zudem nutzen viele Amerikaner ihre Smatphones bisher fast ausschliesslich als Content- und nicht als Bezahlmedium. Starbucks zeigt sich überzeugt und verweist darauf, dass schon ein Drittel der Kunden Smartphone-Nutzer sind und Mobile Payment die schnellste Bezahlmethode darstellt. «In Europa schätze ich die Smartphone-Quote deutlich höher ein. Die Umsetzung hierzulande birgt somit weiteres Umsatzpotenzial», meint Vogler.

(sl/pte)

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