Gute Leistung in einem kleinen Paket
Sony Xperia V im Test: Pinkes Handy für den Frühling
publiziert: Montag, 29. Apr 2013 / 17:54 Uhr

Das Sony Xperia V ist ein wasser- und staubdichter Mittelklasse-Androide, der im März in den Handel gekommen ist. Allerdings ging das Smartphone wegen der Präsentation und Markteinführung des neuen Sony-Flaggschiffes Xperia Z beinahe unter. Dabei hat auch das Xperia V einiges zu bieten und kommt jetzt in einer sehr femininen Farbe auf den Markt.

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Doch es ist nicht nur die offiziell als Pink bezeichnete Farbe (wir würden eher Fuchsia-Metallic dazu sagen) , welche das Xperia V für Frauen interessant macht, es ist auch eines der wenigen Android-Telefone, die sowohl einen etwas kleineren Bildschirm als auch eine sehr gute Bildschirmauflösung bieten und so auch in kleineren Frauenhänden gut liegen, während schon das nur ein wenig grössere HTC One der Testerin bei der Handhabung Mühe bereitete. Das konkav geformte Gehäuse liegt sehr gut in der Hand und fühlt sich trotz des tiefen Gewichts von nur 120 Gramm hochwertig an. Selbst beim heftigen Verdrehen des wasserdichten Telefons knarrt und knackst nichts.

Dies, obwohl die hintere Adeckung aus recht dünnem Plastik besteht und diese sich, erst mal abgenommen, ziemlich fragil anfühlt. Dafür bietet sie Zugang zum 1750 mAh-Stunden grossen Akku, der selbst bei heftiger Verwendung für einen Tag ausreichend Saft bietet, sich aber bei Bedarf eben auswechseln lässt - eine Möglichkeit, die man mittlerweile bei vielen Spitzentelefonen vermisst (z.B. iPhone, Sony Xperia Z, HTC One).

Fast schon ein Alleinstellungsmerkmal ist der Bildschirm, der in dieser Grössenklasse derzeit noch als einziges Mobil-Telefon (ausser dem Blackberry Z10) HD-Auflösung (1280x720) und eine sehr hohe Pixeldichte (342 PPI) bietet. Schriften und Kanten sind auf dem hellen Display gestochen scharf und auch Videos sehen tadellos auf, obwohl uns im Vergleich zu einem Xperia Z ein leichter Rotstich auffiel.

Flüssige Bedienung, durchschnittliche Kamera

Das Telefon wird mit Android 4.1.2 ausgeliefert (ob ein Update für 4.2 kommt ist nicht bekannt) und läuft mit dem 1 GB RAM sehr flüssig, wobei die Sony-Oberfläche ein wenig soft zwischen den Screens hin und her wechselt. Ein kurzer Test mit dem Nova-Launcher bestätigte, dass die Rechenleistung des mit 1.5 Ghz getackteten Snapdragon 2-Kern-Prozessors absolut ausreicht um die Screens nur so durch flutschen zu lassen.

Installiert sind 8 GB Speicherplatz, die sich problemlos mit einer Micro-SD, entgegen den offiziellen Angaben, auf bis zu 72 GB ausbauen lassen ... das sollte eigentlich Ausreichen fürs erste.

Anwendungen starten alle sehr zackig und Wartezeiten sind praktisch nicht existent. Die tägliche Nutzung des schicken Gerätes ist vorbehaltlos angenehm und durch die DLNA-Zertifizierung können Medieninhalte des Handys in das heimische Unterhaltungsnetzwerk eingespiesen oder von dort bezogen werden.

Wobei die selbst erstellten Medien - Bilder und Videos - Qualitativ sehr stark vom Umgebungslicht abhängen. Die 13 Megapixel-Kamera bietet bei guten Lichtverhältnissen eine exzellente Bildqualität doch sobald es finster wird, liefert der «Exmor R»-Bildchip Bildrauschen und Artefakte - die Physik lässt sich nicht austricksen. Ähnliches gilt für die Full-HD-Videos, die von hoher Qualität sind, sofern sie bei gutem Licht aufgenommen wurden. Die Front-Kamera hat übrigens nur VGA-Auflösung und ist lediglich für Video-Chats geeignet.

Wasserdicht, NFC, Medienbibliothek

Das Xperia V bietet dazu noch, wie schon angesprochen, ein wasserdichtes Gehäuse, das bis zu 30 Minuten lang einen Meter tief in Wasser getaucht werden kann. Wer also in der Badewanne gerne twittert, surft oder telefoniert, kann dies ohne Angst vor dem plötzlichen Gerätetod durch das nasse Element machen. Ebenso sind sommerliche Regengüsse, die einen überraschen oder ein Fall des Handys ins Klo (soll ja auch schon vorgekommen sein) kein Drama, sofern die Schutzklappen, welche Kopfhörerstecker und USB-Port abdecken, verschlossen sind. Es kann zwar Wasser unter die hintere Abdeckung eindringen, aber die Elektronik bleibt trocken. Und sollte einem das Handy mal in den Dreck fallen: Schnell unter dem Wasserhahn abwaschen und gut ist's. Wer sich beim laden des Akkus daran stört, dass diese Klappe geöffnet werden muss, kann sich auch eine Docking-Station kaufen, in der man das Handy sowohl aufladen als auch dessen Videos auf den Fernseher übertragen kann.

Auch wenn's noch nicht akut ist, bietet das Xperia V auch die NFC-Funktion an, mit dem sich vielleicht schon bald mit dem Zücken des Handys bei Starbucks der Kaffee und im Supermarkt der Einkauf bezahlen lässt.

Schliesslich steht noch der Music-Unlimited Service von Sony zur Verfügung (Video-Unlimited, obwohl installiert, ist in der Schweiz nicht erhältlich), mit dem sich, bei entsprechendem Empfang, Millionen von Musiktitel streamen lassen. Mit der Walkman-App kann man hingegen die eigene Musik-Bibliothek auf das Gerät laden. Ganz abgesehen von den unzähligen Musik- und Video-Apps, die es unterdessen für Android im Play Store gibt.

Fazit: Etwas kleiner, fast so gut

Das Sony Xperia V bietet bei einem Preis der etwa einen Drittel bis einen Viertel unter jenem der Top-Modelle liegt, fast die gleiche Leistung. Leute mit kleineren Händen, die bereits mit den 4.7 Zoll eines HTC One kämpfen, finden hier ein Telefon mit guter Prozessorleistung, einer anständigen Kamera, einem sehr guten und scharfen Display, das sich im Alltag bewährt und sogar noch etwas mehr aushält, als manche teuren Konkurrenten. Es liegt dazu sehr angenehm in der Hand und ist in der neuen Farbe eigentlich ein perfektes Frühlings-Telefon. Für Interessenten, die es dezenter mögen, sind natürlich auch schwarze und weisse Modelle im Handel für etwa  499 Franken erhältlich.

(Patrik Etschmayer/news.ch)

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