Smartroaming im Test
publiziert: Montag, 7. Aug 2006 / 07:54 Uhr

Smartroaming nennt sich eine Software für aktuelle Symbian-Handys und -Smartphones, die ein Feature ermöglicht, das bei den Telefonen ansonsten nicht vorgesehen ist

Ganz billig ist Smartroaming nicht.
Ganz billig ist Smartroaming nicht.
Damit kann zwischen verschiedenen Online-Zugängen automatisch gewechselt werden. Das kann zum einen das heimische WLAN-Netz sein, zum anderen der GPRS-Zugang im jeweils genutzten Mobilfunknetz. Prinzipiell können auch weitere Zugänge, beispielsweise ein WLAN-Hotspot, auf den man unterwegs oder am Arbeitsplatz Zugriff hat, mit eingebunden werden.

Smartroaming, ein von Birdstep Technology entwickeltes Tool, fasst die einzelnen, im Telefon abgespeicherten WLAN- und GPRS-Zugänge unter einer gemeinsamen Mobile IP, wie sich der Zugang nennt, zusammen. Wird diese Funktion aktiviert, so sorgt Smartroaming dafür, dass automatisch immer der jeweils beste Internet-Zugang gewählt wird. Dabei haben die WLAN-Zugangspunkte Vorrang vor GPRS. Es ist auch möglich, einzustellen, dass WLAN-Zugänge automatisch erkannt und ggf. genutzt werden.

Im Test

Wir testeten Smartroaming auf den Nokia-Communicator-Modellen 9300i und 9500. Dabei buchten sich beide Geräte sehr zuverlässig zwischen WLAN und GPRS um - je nachdem, welcher Zugang gerade zur Verfügung stand.

Anwendungen, die eine «Always-online»-Funktion benötigen, zum Beispiel die unterbrechungsfreie Nutzung eines Instant Messengers, zeigten, dass Smartroaming sehr zuverlässig arbeitet. Nur in seltenen Fällen kam es zu kurzen Unterbrechungen der Online-Verbindungen. Dabei gingen im ICQ-Chat auch einzelne Nachrichten verloren.

Hoher Stromverbrauch als Problem

Ein wesentlich grösseres Problem ist aber, dass Smartroaming einen sehr hohen Strombedarf hat, wenn wirklich eine ständige Online-Verbindung benötigt wird. Während der Verbindung wird durch die Software quasi ständig überprüft, ob eine andere Internet-Verbindung verfügbar ist.

Dadurch reduzierte sich die Akku-Kapazität bei beiden getesteten Communicator-Modellen auf wenige Stunden. Dieses Problem tritt nur dann nicht auf, wenn man sich auf gelegentliche Surf-Sessions beschränkt und zum Beispiel E-Mails nur in bestimmten Intervallen abruft, statt ständig online zu sein.

Für wenige Modelle

Nutzbar ist Smartroaming zurzeit mit den Nokia-Handys E60, E61, E70, N80 und N91 sowie mit den Communicator-Modellen 9300i und 9500. Auch auf dem Communicator 9300 ist die Software funktionsfähig. Auf diesem Gerät macht die Nutzung allerdings wenig Sinn, da es keine WLAN-Nutzung unterstützt. Künftig will der Hersteller auch das Sony Ericsson P990i unterstützen.

Ganz billig ist Smartroaming nicht. Der Hersteller verlangt jährliche Lizenzgebühren in Höhe von etwa 45 Franken. Allerdings ist es immerhin möglich, die Software vor dem Kauf vier Wochen lang kostenlos zu testen.

(Markus Weidner/teltarif.ch)

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