Digitalen Graben schliessen
Smartphones und Tablets für SBB-Angestellte
publiziert: Donnerstag, 3. Okt 2013 / 11:45 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 3. Okt 2013 / 13:20 Uhr
Viele SBB-Angestellte haben keine eigene E-Mail-Adresse.
Viele SBB-Angestellte haben keine eigene E-Mail-Adresse.

Bern - Bis Ende 2014 will die SBB alle ihre Mitarbeiter mit einem Smartphone oder einem Mini-Tablet ausrüsten. Ziel ist es, vom Gleisarbeiter über die Zugsbegleiterin bis zum Lokomotivführer jeden und jede mit den relevanten Informationen elektronisch zu beliefern.

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SIMAP
Simap Online
simap.ch

Mit diesem Schritt wolle man den digitalen Graben im Unternehmen schliessen, erklärte SBB-Mediensprecher Christian Ginsig am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte einen Bericht des Online-Portals inside-it.ch vom Vortag.

Heute haben laut Ginsig viele Angestellte keine E-Mail-Adresse und keinen Zugriff auf elektronische Informationen. Konkret will die SBB deshalb 12'000 Smartphones und 8'000 Mini-Tablets beschaffen. Ausgeschrieben wurde dieser Auftrag auf der Plattform simap.ch.

Die SBB verspricht sich von der Vernetzung auch, dass Mitarbeitende künftig bei einer Störung schnell und direkt aus erster Hand informiert werden. Zudem soll die Papierflut der internen Kommunikation vermindert werden.

Allerdings wird der definitive Entscheid laut Ginsig erst Anfang 2014 von der Konzernleitung gefällt. Zuerst will die SBB die eingegangenen Offerten prüfen und den Pilotversuch abwarten, der in diesen Tagen beginnt. Dabei sollen die ersten SBB-Apps getestet werden.

(fajd/sda)

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