Siemens bringt UMTS in GSM-Netze
publiziert: Donnerstag, 7. Dez 2006 / 08:16 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 7. Dez 2006 / 09:06 Uhr

Siemens, deren Netzwerksparte gerade mit der von Nokia fusioniert, präsentiert auf der ITU Telecom World in Hong Kong noch eigenständig neue Technologien, die Mobilfunkanbietern eine kostengünstige Aufrüstung ihrer bestehenden Netze auf schnelle Datenübertragungsstandards ermöglichen sollen:

Siemens schaut mit der neuen Technik nach Asien, wo in Zukunft viele neue Netze aufgebaut werden.
Siemens schaut mit der neuen Technik nach Asien, wo in Zukunft viele neue Netze aufgebaut werden.
So folgt der Konzern dem Trend anderer Ausrüster, die UMTS-Technik auch auf den GSM-Frequenzen um 900 MHz einzusetzen. Die Hauptvorteile hiervon sind insbesondere eine höhere Reichweite der Signale, was vor allem ausserhalb der Ballungsräume den Netzaufbau vereinfacht, und in einigen Fällen die Möglichkeit, bestehende GSM-Lizenzen entsprechend weiterverwenden zu können.

Eine von Siemens neu entwickelte Mobilfunk-Basisstation soll zudem beide Standards (herkömmliches GSM und UMTS im GSM-Frequenzbereich) gleichzeitig beherrschen. Werden damit neue Netze aufgebaut oder bestehende Netze umgerüstet bzw. erweitert, sollen die Netzbetreiber Kosten sparen, da diverse Komponenten der Station, wie zum Beispiel Kabel und Antennen, nur einfach benötigt werden (Neuaufbau) bzw. weiterverwendet werden können (Umrüstung).

Effiziente Backbone-Anbindung

Ein neu entwickeltes System namens Surpass hiD 3100 erlaubt zudem die Verwendung alternativer Übertragungsprotokolle für die Verbindung zwischen einer Mobilfunk-Basisstation und dem Backbone: Hier können dann unter anderem auch IP- bzw. DSL-Netze verwendet werden, so dass sich die Leitungsmieten im Vergleich zu herkömmlichen synchronen Leitungen stark reduzieren würden.

Ausserdem soll die neue Technologie mittelfristig auch die Anbindung von Long-Term-Evolution-(LTE)-Basisstationen unterstützen: Dieser in Planung befindliche neue Standard des Third Generation Partnership Project (3GPP) soll die Downloadgeschwindigkeit in Mobilfunknetzen auf bis zu 100 MBit/s steigern, die Uploadgeschwindigkeit immerhin auf bis zu 50 MBit/s.

Hierzu wird insbesondere auch die MIMO-Technik verwendet, bei der jeweils mehrere Sende- und Empfangsantennen in Basisstationen und Endgeräten integriert werden, um mehrere parallele Übertragungskanäle auf derselben Frequenz aufzubauen. LTE wird dabei nicht als Konkurrenz zu UMTS/3G gesehen, sondern als Nachfolger, der auf dieser Technik aufbaut. Es kann parallel zu 3G und 2G (GSM) verwendet werden. Im Jahr 2010 soll LTE die Marktreife erlangen, ein Testnetz hat Siemens auf der ITU installiert.

Marktausrichtung

Das Unternehmen setzt mit seinen Mobilfunk-Lösungen auch auf den asiatischen Markt, wobei China und Indien von grossem Interesse sind. In Asien wird es nach Einschätzung von Siemens im Jahr 2011 rund 1,8 Milliarden Mobilfunkkunden geben, hiervon würden voraussichtlich alleine 730 Millionen auf China entfallen. Für das Festnetz sei bis 2008 ein jährliches Wachstum von sechs Prozent zu erwarten, Siemens peilt für sich einen doppelt so hohen Zuwachs an.

Schliesslich präsentiert Siemens auf der ITU noch weitere Telekommunikations-Lösungen, insbesondere für DVB-H, IPTV, neue Tarifierungssysteme für Prepaid-Karten, sowie integrierte Netzbetreibersysteme für Mobilfunk und Festnetz.

(fest/teltarif.ch)

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