Sieg für T-Mobile: Aus für entsperrte iPhones
publiziert: Dienstag, 4. Dez 2007 / 18:00 Uhr

Hamburg - Im Streit um die exklusive Vermarktung des iPhones in Deutschland hat T-Mobile einen Teilsieg errungen. Das Hamburger Landgericht hat heute, Dienstag, eine einstweilige Verfügung vom 12. November wieder aufgehoben.

iPhone wieder exklusiv in der Hand der T-Mobile und nur mit Vertrag erhältlich.
iPhone wieder exklusiv in der Hand der T-Mobile und nur mit Vertrag erhältlich.
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Diese hatte T-Mobile untersagt, das iPhone nur als SIM-Lock-Variante und in Verbindung mit einem 24-Monatsvertrag anzubieten.

Der Entscheid des Landgerichts trifft neben Vodafone, der die einstweilige Verfügung erwirkt hatte, auch den Anbieter Debitel.

Jener hat seit vergangener Woche Käufer entsperrter iPhones einen Rabatt von 600 Euro angeboten.

Keine entsperrten iPhones mehr

Mit der Entscheidung des Landgerichts, gegen die Vodafone Berufung beim Hanseatischen Oberlandesgericht einlegen kann, wird T-Mobile auch das Angebot der entsperrten Geräte um 999 Euro zurückziehen.

Das Debitel-Geschäftsmodell läuft somit nur eine Woche nach dem Start ins Leere.

«Wir bedauern vor allem den Umstand, dass den Verbrauchern nun offensichtlich die freie Netzwahl verwehrt wird. Unseren Tarif müssen wir nun wahrscheinlich aus dem Angebot nehmen - für die Kunden aus unserer Sicht ein klarer Verlust», so Debitel-Sprecherin Tanja Wilcke in einer ersten Reaktion. Sie bestätigte zudem, dass eine vom Unternehmen in dieser Causa eingereichte Anzeige bei der Bundesnetzagentur noch bearbeitet werde.

Es bleibt verbraucherfeindlich

Bei Vodafone stösst das Urteil naturgemäss auf wenig Gegenliebe. Ob das Unternehmen Berufung einlegen wird, steht derzeit noch nicht fest. «Auch wenn es zukünftig rechtlich möglich ist, Handys in Deutschland mit derart restriktiven Netzsperren und Tarifbindungen zu verkaufen, halten wir das weiterhin für verbraucherfeindlich», so Vodafone in einer ersten Reaktion auf den Gerichtsentscheid.

Wettbewerb soll allen Marktteilnehmern offen stehen

An der schon bisher geäusserten Kritik halte man dezidiert fest. «Wir sind generell der Meinung, dass der Wettbewerb allen Marktteilnehmern offen stehen sollte. Apples Exklusivkooperation mit T-Mobile bedeutet ein Monopol, was es in dieser Form bislang noch nicht gegeben hat. Insofern sind wir dagegen, dass an irgendeiner Stelle der Markt für andere Anbieter dicht gemacht wird», meinte Vodafone-Deutschland-Sprecherin Marion Stolzenwald noch vor zwei Wochen in einem Interview.

(li/pte)

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