Preiskrieg mit Japan und China
Samsung und TSMC lassen LED-Geschäft sausen
publiziert: Donnerstag, 23. Okt 2014 / 09:00 Uhr
Samsung steigt aus dem LED-Geschäft aus.
Samsung steigt aus dem LED-Geschäft aus.

Seoul/Hsinchu - Der koreanische Elektronikriese Samsung und die taiwanesische TSMC Solid State Lightning wollen sich aus dem LED-Geschäft zurückzuziehen.

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Wie das taiwanesische Online-Portal DigiTimes unter Berufung auf Insider berichtet, soll vor allem die zunehmende Konkurrenz von Billigherstellern aus Japan und China für die Umstrukturierung verantwortlich sein.

«Samsung klar im Nachteil»

Branchenbeobachter zeigen sich unterdessen nicht verwundert. Insbesondere chinesische Hersteller haben zuletzt von Fördermassnahmen der Regierung in Peking profitiert, um die eigene Produktion anzukurbeln. Dadurch hat sich der Preisdruck auf Samsung und TSMC enorm erhöht. «Samsung hat in puncto Technologie und Patentanträge einen klaren Nachteil, wenn man die Situation mit japanischen Konkurrenzunternehmen vergleicht», so der Insider.

Als konkretes Beispiel verweist die anonyme Quelle auf den Chemie- und Halbleiterkonzern Nichia, der sich unter anderem auf die Produktion und den Vertrieb von LEDs spezialisiert hat. «Hinzu kommt, dass Hersteller in China, angetrieben durch Regierungssubventionen für die Anschaffung von Produktions-Equipment, die Preise sogar noch weiter drücken können, um mit anderen Anbietern zu konkurrieren», betont die Quelle.

TSMC bereits umstrukturiert

Ähnliche Neuigkeiten hat die Experte auch in Bezug auf die taiwanesische TSMC Solid State Lightning zu berichten, eine 100-prozentige Tochter der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, immerhin der drittgrösste Halbleiterhersteller der Welt nach Intel und Samsung. Auch hier will man angeblich in Zukunft dem umkämpften LED-Geschäft den Rücken kehren. Genau wie bei Samsung werden auch in diesem Fall die Dumping-Preise aus Japan und China als Rückzugsgrund genannt.

«TSMC Solid State Lightning hat sein Personal und seine wichtigsten Hauptabnehmer in diesem Bereich bereits umstrukturiert. Bestellaufträge wurden vom Unternehmen an andere Zulieferer weitergeleitet», so der Insider. Die Beendigung des LED-Engagements sei somit längst beschlossene Sache. «Das Produktions-Equipment wird die Firma an den LED-Produzenten Advanced Optoelectronic Technology, ein Mitglied der Foxconn-Gruppe, verkaufen», lässt der Branchenkenner abschliessend wissen.

(bg/pte)

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