SMS leidet unter mobilem Internet
publiziert: Dienstag, 29. Apr 2008 / 15:47 Uhr

Berlin/London - Der Markt für Klingeltöne, Handy-Logos & Co entwickelt sich rückläufig. Mit der steigenden Verbreitung von Multimedia-Handys sowie dem Zugang zu mobilem Internet sinkt die Nachfrage nach diesen klassischen Mobilfunk-Diensten.

Der Umsatzanteil von SMS und MMS hat im vierten Quartal 2007 bereits leicht abgenommen.
Der Umsatzanteil von SMS und MMS hat im vierten Quartal 2007 bereits leicht abgenommen.
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Wie Zahlen aus Grossbritannien als auch aus Deutschland belegen, liegen die Wachstumspotenziale inzwischen vielmehr bei mobilen Datendiensten wie etwa E-Mailverkehr oder vollständige Musikdownloads.

Instant-Messaging

Laut jüngsten Erhebungen von TNS wenden sich die Handynutzer sogar nach und nach vom beliebten SMS-Versenden ab, sobald sie die Möglichkeit zu Instant-Messaging-Funktionen haben.

Aktuelle Untersuchungen des deutschen Branchenverbandes BITKOM belegen diese Entwicklung. So hat der Umsatzanteil von SMS und MMS im vierten Quartal 2007 bereits leicht abgenommen und lag bei 14,2 Prozent.

Bis Ende des laufenden Jahres soll der Anteil nach Schätzungen des Verbandes nur noch rund 13 Prozent betragen. Dafür gelten mobile Datendienste mittlerweile als Milliardenmarkt mit grossem Wachstumspotenzial.

Mobiles Surfen

Das mobile Surfen sowie E-Maildienste sollen für die Provider bis Ende 2008 bereits 14 Prozent des Umsatzes ausmachen. Im vergangenen Jahr lag der Anteil bei geschätzten elf Prozent.

Klingeltöne

«Die Umsätze mit herkömmlichen Klingeltönen sind im vergangenen Jahr bereits um 26 Prozent zurückgegangen», so die Information seitens des BITKOM auf Nachfrage. Noch liege der Bereich mit 52 Mio. Euro zwar weit vor den kompletten Musikdownloads, doch mit der weiteren Verbreitung multimedialer Handys mit grösserem Speicherplatz würden richtige Songs zunehmend beliebter.

Auch die sinkenden Preise für vollständige Musikdownloads beflügeln die Entwicklung. 2007 sank der Durchschnittspreis für einen Track auf 1,42 Euro - das sind um fünf Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Auch der Handyservice-Anbieter Jamba sieht die Zukunft vor allem in Diensten basierend auf mobilem Internet. «Der Bereich Klingeltöne präsentiert sich für uns nach wie vor als stabiles Business auf hohem Niveau. Langfristig werden aber sicherlich andere Services wichtiger», meint auch Niels Genzmer, Pressesprecher von Jamba Deutschland, im Gespräch.

Games, komplette Musikdownloads und Video

Die Zukunft werde vorwiegend von den drei Bereichen Games, komplette Musikdownloads und Video bestimmt, fügt Genzmer hinzu. Insgesamt verfügen die Deutschen inzwischen über mehr als 100 Mio. Mobilfunkanschlüsse. Das bedeutet, dass statistisch gesehen jeder Fünfte bereits zwei Handys oder Mobilfunkkarten besitzt.

Laut BITKOM wird die Zahl bis Ende dieses Jahres noch auf 107 Mio. steigen. Die Zahl der UMTS-Anschlüsse lag mit Ende 2007 bei über zehn Mio. In diesem Jahr wird es vermutlich einen Zuwachs um 60 Prozent auf 16 Mio. geben.

(li/pte)

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