Solar Impulse nach Brüssel zurückgekehrt
Rückschlag für Solar Impulse - Kehrtwende auf halbem Weg
publiziert: Sonntag, 12. Jun 2011 / 08:38 Uhr
Das Schweizer Solar-Flugzeug «Solar Impulse».
Das Schweizer Solar-Flugzeug «Solar Impulse».

Brüssel - Das Schweizer Solarflugzeug «Solar Impulse» hat auf seinem zweiten Flug einen Rückschlag erlitten. Auf dem Weg nach Paris machten starker Gegenwind und technische Probleme dem Piloten zu schaffen und zwangen ihn zur Rückkehr nach Brüssel.

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Unter anderem konnte André Borschberg das Fahrgestell nach dem Start nicht einfahren, wie das Solar Impulse-Team auf seinem Blog mitteilte. Dadurch verbrauchte das Flugzeug mehr Energie und flog langsamer.

Bereits vorher seien die Wetterbedingungen nicht gut genug gewesen, um die Batterien vollständig aufzuladen. Wegen der Wolkendecke konnte der Flieger zudem nicht so hoch aufsteigen wie geplant.

Auf halben Weg hätten dann die Berechnungen der Zentrale in Payerne VD ergeben, dass die Energie und die Geschwindigkeit nicht ausreichten, um Paris zu erreichen, sagte Flugleiter Raymond Clerc in einem Video auf der Webseite der Organisatoren. Zudem habe es keinen geeigneten Flughafen auf der Hälfte der Strecke gegeben.

Flugziel Paris

Deshalb habe sich das Team um 21.39 Uhr für die Umkehr entschieden. Das nur von Sonnenenergie getriebene Flugzeug landete kurz vor Mitternacht nach fünf Stunden 13 Minuten Flugzeit sicher wieder in Brüssel.

Die Solar Impulse hatte ihren Flug in Brüssel um 18.36 Uhr angetreten. Sie hätte in der Nacht in Paris-Le Bourget ankommen sollen. Dort war das Flugzeug als Gast an der 49. Pariser Luftfahrtschau erwartet worden.

Spezialisten hatten seit Anfang Juni nach einem geeigneten Termin gesucht, um den Flug durchzuführen. Erst am Samstag schienen die Wetterbedingungen günstig.

Die Solar Impulse war am 13. Mai auf ihrem ersten Flug in knapp 13 Stunden von der Schweiz nach Brüssel geflogen. Während eines Monats stand das 1600 Kilogramm leichte Fluggerät in einem Hangar auf dem militärischen Teil des Brüsseler Flughafens. Dabei wurde es von vielen Schaulustigen begutachtet.

Solarzellen als Energielieferant

Das Flugzeug hat eine Spannweite von 63,4 Meter - etwa die eines Langstrecken-Airbus A340. Auf der Oberfläche der Flügel sind 12'000 Solarzellen eingelassen, welche die nötige Energie produzieren. Die Initianten hoffen nun nach eigenen Angaben auf ein baldiges günstiges Wetterfenster für einen weiteren Flug-Versuch.

(asu/sda)

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