Handy-Entwicklung hilft geplagter Branche
Rettungsanker der Musikbranche: Mobile Music
publiziert: Mittwoch, 23. Feb 2011 / 08:50 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 9. Mrz 2011 / 08:36 Uhr
iPod Nano: Portable Musik als Rettungsanker.
iPod Nano: Portable Musik als Rettungsanker.

Hampshire - In Smartphones und mobilem Internet hat die Filesharing-geplagte Musikindustrie womöglich ihr höchst notwendiges Rettungsnetz gefunden. So entpuppt sich der Mobilbereich zunehmend als jene Plattform, die den weiteren Absturz von Umsätzen aufhalten und den endgültigen Kollaps des Musikmarkts verhindern soll.

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Die mobilen Endgeräte der User werden das Geschäft ankurbeln und den Plattenlabels wieder zu einem kräftigen Wachstum verhelfen, prognostizieren die Marktforscher bei Juniper Research. Allerdings machen sich die Piraten auch auf den modernen Alleskönnern bereits breit.

BitTorrent-Applikationen haben etwa im Android Market längst den Weg auf die Smartphones der Anwender gefunden. Zudem lassen sich auch geklaute MP3s relativ mühelos vom PC auf mobile Geräte kopieren. Gerade mobiles Peer-to-Peer-Filesharing setzt sich nach Ansicht der Experten jedoch - wenn überhaupt - nur langsam durch. Vielmehr sind Mobile Web und Smartphones nun technologisch soweit ausgereift, um schnelle, preisgünstige, aber dennoch legale One-Click-Käufe, Abo-Modelle oder mobiles Streaming unter nutzerfreundlichen Bedingungen zu ermöglichen.

Digitale Entwicklung positiv für Musikbranche

Obwohl Piraterie weiterhin eine Bedrohung für das Musikbusiness darstellen wird, können die mobilen Geräte den freien Fall der Verkäufe in dem Business abfedern. Mit dem weiteren Vormarsch der Smartphones legt auch das Geschäft im Mobile-Music-Markt kräftig zu. Ab 2015 sorgt er laut Prognose durch die Marktforscher bereits für jährliche Umsätze in Höhe von 5,5 Mrd. Dollar - ein Plus von mehr als drei Mrd. Dollar seit 2010.

Neben dem Mobile-Segment entwickelt sich der gesamte Digitalmarkt weiterhin positiv für die Musikbranche. Nach Meinung des Bundesverbands Musikindustrie ist das Wachstum jedoch nicht nur mit der technischen Entwicklung zu begründen. Darüber hinaus ist die Vielfalt der digitalen Musikangebote ausschlaggebend. Hierzulande bringt es der Digitalmarkt auf ein Umsatzniveau von 200 Mio. Euro. Über 45 Online-Musik-Dienste und mehr als 13 Mio. Titel stehen den Usern dabei zur Verfügung. Allein die Abo-Modelle sind im vergangenen Jahr um 29 Prozent gewachsen. Legale Downloads auf mobile Geräte haben um 18 Prozent zugelegt.

(dyn/pte)

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