Design und Funktionalität gefallen, leichte Kritik an Abo-Modell
Office für iPad: Microsoft erntet breites Lob
publiziert: Sonntag, 30. Mrz 2014 / 18:12 Uhr
Microsoft-CEO Satya Nadella stellt Office für das iPad vor.
Microsoft-CEO Satya Nadella stellt Office für das iPad vor.

San Francisco/New York - Mit Office für iPad kann Microsoft einen echten Erfolg verbuchen. Denn bei Kritikern erntet die auf das Apple-Tablet zugeschnittene Version der Anwendungs-Suite breites und hohes Lob.

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«Was Microsoft hier gelungen ist, ist nicht weniger als das Arbeiten mit Office-Dateien auf iPads von einem notwendigen Übel in eine angenehme Erfahrung zu verwandeln», urteilt TechCrunch. Zwar bleiben kleine Kritikpunkte wie das Abo-Modell für die Vollnutzung, doch insgesamt haben die gestern, Donnerstag, offiziell vorgestellten Apps mit ihrem Design, einer starken Touch-Bedienung und funktionell wichtige US-Medien überzeugt.

Starkes Touch-Design

Seit dem Start des ersten iPads im Jahr 2010 haben Power-User eine passende Version der Microsoft-Anwendungssuite gefordert. Jetzt gibt es sie endlich und sie war «überraschenderweise das Warten wert», so TechCrunch. Diese Meinung teilen US-Medien auf breiter Front. Das liegt nicht zuletzt daran, dass nicht einfach die bestehenden iPhone-Versionen auf den grösseren Bildschirm portiert, sondern wirklich optimierte Apps geschaffen wurden. «Das bedeutet ein herrliches Design, das weniger wie eine Handy-App und eher wie eine Vollversion von Office wirkt», lobt Engadget.

Im Vergleich zur Version für Microsofts hauseigenes Tablet Surface ist Office für iPad viel besser für die Touch-Bedienung optimiert, betont indes das Wall Street Journal. «Die Icons sind grösser und die App interpretiert Eingaben mit Wurstfingern seltener falsch», heisst es. Funktionell lobt das Leitmedium unter anderem die Leichtigkeit der grafischen Datenaufbereitung in Excel und die Tatsache, dass der Finger in PowerPoint für das iPad einen virtuellen Laserpointer simulieren kann. «Das wird echt nützlich sein, wenn man eine Präsentation auf dem Fernseher oder einem Projektor wiedergibt.»

Der Preis echter Arbeit

An der Word-App für das iPad schätzen die US-Kritiker den im Vergleich zur iPhone-Version ausgeweiteten Funktionsumfang bei einfacherer Bedienung. Gängige Formatierungsoptionen sind schnell zu finden und das Einfügen von Bildern, Tabellen oder Fussnoten möglich. 15 gängige Vorlagen erleichtern das Erstellen von Dokumenten. Allerdings bedauert Cnet, dass es nicht möglich sei, Online-Vorlagen anderer Nutzer zu verwenden. Das Gesamturteil des Technikportals fällt aber entschieden positiv aus: «Mit Office für iPad können Sie auf dem Tablet echte Arbeit erledigen.»

Das allerdings hat seinen Preis, was einer der gängigsten Kritikpunkte an Microsofts Apps für das Apple-Tablet ist. Wenn man mit Office für iPad wirklich Dokumente bearbeiten will, ist es mit einem Einmal-Kauf nicht getan. Vielmehr ist ein Office-365-Abo nötig, das nach 30 Tagen Probezeit kostenpflichtig wird. Dennoch würden sich zahlende User wohl nicht betrogen fühlen, so TechCrunch - ein Beleg dafür, wie gut die Microsoft-Apps beim Tester angekommen sind. Für Nutzer, die lediglich Dateien von ihrem OneDrive-Onlinespeicher auf dem iPad ansehen wollen, ist Office für iPad sogar kostenlos.

 

 

(fest/pte)

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