Österreich: Rufnummernmitnahme im Mobilfunk
publiziert: Sonntag, 19. Okt 2003 / 12:34 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 19. Okt 2003 / 12:53 Uhr

Nach einigen Verzögerungen können voraussichtlich ab 1. Mai 2004 auch österreichische Mobilfunkkunden ihre Handynummer zu einem anderen Netzbetreiber mitnehmen.

Rufnummernportabilität in Österreich.
Rufnummernportabilität in Österreich.
Grundlage für die Einführung der Rufnummernportabilität im österreichischen Mobilfunkmarkt ist die Nummernübertragungsverordnung, die Verkehrsminister Hubert Gorbach jetzt unterzeichnete und die für alle Netzbetreiber verbindlich ist.

In der Schweiz ist die Mitnahme der Handynummer bereits seit dem Jahr 2000 möglich. Anrufer, die auf einer portierten Nummer anrufen, werden in Österreich per automatischer Ansage vor Gesprächsbeginn darüber informiert, in welches Netz man telefoniert.

Ausserdem ist es dort auch möglich, Rufnummern vor Ende der Mindestvertragslaufzeit beim bisherigen Netzbetreiber zu portieren. Einzige Voraussetzung: Bis Vertragsende muss die monatliche Grundgebühr an den bisherigen Anbieter weiter gezahlt werden.

Die Wechselmöglichkeit besteht in Österreich generell auch für Prepaidkunden. Ausserdem profitieren von dem Feature sowohl GSM-, als auch UMTS-Nutzer. Wann eine Portierung erfolgen soll, entscheidet der Kunde. Die maximale Zeitpanne beträgt allerdings 60 Tage. Wünscht der Kunde eine sofortige Umstellung, so soll diese innerhalb von drei Tagen erfolgen.

Für die Abwicklung der Rufnummernmitnahme ist ausschliesslich der neue Betreiber auf Antrag des Kunden verantwortlich. Die Kosten für die Portierung sollen zwischen 15 bis 38 Franken (10 und 25 Euro) liegen.

(bert/teltarif.ch)

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