OC Oerlikon baut nochmals 1000 Stellen ab
publiziert: Donnerstag, 22. Jan 2009 / 10:39 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 22. Jan 2009 / 16:53 Uhr

Pfäffikon SZ - Eine einbrechende Auftragslage drängt den Technologiekonzern zu weiteren Stellenstreichungen. Nachdem bereits Ende August 2008 der Abbau von 1000 Stellen abgekündigt wurde, fallen nun nochmals 1000 Stellen dem Rotstift zum Opfer.

OC Oerlikon steckt voll in der Krise.
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Rund die Hälfte aller betroffenen Stellen betreffe Temporärarbeiter, teilte das Unternehmen mit. Auch würden Zeitarbeitsverträge nicht mehr verlängert und freie Stellen nicht mehr besetzt.

Unternehmenssprecher Burkhard Böndel bestätigte Berichte mehrerer Zeitungen: Rund 500 Personen sollen im Bereich Antriebssysteme, also beim Getriebehersteller Graziano in Italien, ihren Job verlieren. Inwieweit Schweizer Standorte betroffen sind, ist nicht bekannt.

Rund 100 Beschäftigte soll es in der Konzerndivision Beschichtungstechnologie treffen. In der Solarsparte, bisher als Paradepferd des weltweit tätigen Konzerns gepriesen, werden Mitarbeiter in verlängerte Betriebsferien geschickt.

Keine Einzelheiten

Weitere Einzelheiten zum Stellenabbau, wie etwa Restrukturierungskosten, gab das Unternehmen nicht bekannt. Bereits im vergangenen Jahr hatte OC Oerlikon den Abbau von rund 1000 Arbeitsplätzen in den Sparten Textil und Halbleiter bekannt gegeben, vor allem an Standorten in Deutschland.

Der Umsatz der Oerlikon-Gruppe sank in den ersten neun Monaten 2008 um 7,4 Prozent auf 3,765 Mrd. Franken. Für das Gesamtjahr erwartet OC Oerlikon einen Verlust. Vor einigen Tagen war spekuliert worden, OC Oerlikon könnte Kreditauflagen nicht erfüllen, was Konzern-Chef Uwe Krüger umgehend dementierte.

(bert/sda)

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