Lumia 920 mit PureView-Kamera
Nokia stellt Smartphones mit Windows Phone 8 vor
publiziert: Mittwoch, 5. Sep 2012 / 19:16 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 5. Sep 2012 / 19:39 Uhr

New York - Der strauchelnde Handypionier Nokia will mit neuen Windows-8-Smartphones im wichtigen Weihnachtsgeschäft das Ruder herumreissen. Am Mittwoch stellten die Finnen in New York ihr neues Flaggschiff Lumia 920 sowie das etwas kleinere Lumia 820 vor.

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Nokia konzentrierte sich bei der Präsentation in New York auf zwei grosse Schwerpunkte: Bilder und Karten. Unter dem Markennamen PureView bekommt das Lumia 920 eine Kamera, die nach Angaben des Konzerns fünf Mal mehr Licht aufnehmen kann als üblich. Das soll bessere und vor allem schärfere Bilder ermöglichen, zum Beispiel auch bei schlechten Lichtverhältnissen.

Die Fotos sollen auf dem grossen gebogenen Bildschirm mit einer Diagonalen von 4,5 Zoll (11,4 cm) besonders gut dargestellt werden. Es sei die beste Kamera in einem Smartphone überhaupt, versprach die verantwortliche Managerin Jo Harlow.

Die Karten erweitert Nokia mit neuen Funktionen: «City Lens» etwa zeigt im Displays Informationen zu Geschäften an, wenn man die Kamera auf eine Strasse richtet. Der Akku des Telefons lässt sich zudem drahtlos aufladen. Das Modell Lumia 820 enthält viele Funktionen des Lumia 920.

Letzte Chance

Die neuen Smartphones könnten die letzte Chance für Nokia sein, verlorene Marktanteile von Apple, Google und Samsung Electronics zurückzugewinnen. Sollte die Geräte bei den Kunden gut ankommen, dürften auch andere Handys mit Windows-Software einen Schub erhalten.

Erst in der vergangenen Woche hatte Samsung auf der IFA in Berlin in einem Überraschungscoup das erste Smartphone mit Windows-8-Betriebssystem angekündigt. Die Handysoftware orientiert sich am beliebten Windows-Betriebssystem für PCs. Dies soll Entwickler animieren, geräteübergreifende Anwendungen (Apps) aufzusetzen.

Microsoft hofft darauf, dass sich sein neues Handy-Betriebssystem Windows 8 neben den beiden dominierenden Software-Anbietern Apple und Google als Plattform etabliert. Sollten die neuen Smartphones bei den Kunden nicht ankommen, dürfte Nokia danach kaum noch ein weltweit agierender Konzern sein und Microsoft dürfte es noch schwieriger haben, auf dem Smartphone-Markt Fuss zu fassen.

Derzeit liegt der Windows-Anteil am weltweiten Smartphonemarkt bei 3,7 Prozent. Android kommt auf 68 Prozent. Die Zeit drängt: Nokia fuhr in den vergangenen 18 Monaten einen Betriebsverlust von mehr als 3 Mrd. Euro ein und kündigte an, 10'000 Stellen zu streichen. Nokia machte keine Angaben zum Kaufpreis.

(bert/sda)

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