Hohe Verluste
Nokia schwimmt im roten Bereich
publiziert: Donnerstag, 21. Jul 2011 / 18:55 Uhr
Auch Gerüchte um ein mögliches Nokia-Tablet helfen den Finnen nicht auf die Höhe.
Auch Gerüchte um ein mögliches Nokia-Tablet helfen den Finnen nicht auf die Höhe.

Die Talfahrt von Handy-Hersteller Nokia geht weiter: Der früher souveräne Weltmarktführer aus Finnland hat im zweiten Quartal rote Zahlen geschrieben. Das Minus habe 574 Millionen Franken betragen, teilte Nokia heute im finnischen Espoo in der Nähe der Hauptstadt Helsinki mit. Im Vorjahreszeitraum verbuchte der Konzern noch ein Plus von 121 Millionen Franken.

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Der Umsatz von Nokia ging in den abgelaufenen drei Monaten um sieben Prozent auf 10,8 Milliarden Franken zurück. Konzernchef Stephen Elop erklärte, die «Herausforderungen bei der strategischen Umstellung» von Nokia seien grösser als bisher erwartet. Trotz der überwiegend enttäuschenden Bilanz stieg die Nokia-Aktie in Helsinki um 3,6 Prozent auf 4,92 Franken. Als Grund dafür galten die Erfolge der neuen Unternehmensführung um Elop bei Kostensenkungen.

Die zusammen mit Siemens betriebene Netzwerksparte Nokia Siemens Networks (NSN) blieb mit einem operativen Verlust von 111 Millionen Euro weiter in den roten Zahlen. Der Umsatz stieg um 20 Prozent auf 4,2 Milliarden Franken. Beide Unternehmen hatten eine Woche zuvor ihre Bemühungen um einen Teilverkauf des seit langem mit Verlusten kämpfenden Joint Ventures aufgegeben.

Nokia will durch seine strategische Allianz mit Microsoft und dessen Smartphone-Betriebssystem wieder aufholen, hat aber noch keine neuen Modelle präsentiert. Erst zum Wochenauftakt hatte der US-Konzern Apple Rekordgewinne veröffentlicht, nicht zuletzt dank des Erfolges mit seinem iPhone.

Wann kommt das erste Windows-Phone von Nokia?

Die Frage nach dem Erscheinen des ersten Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Phone 7 beschäftigt derzeit Experten und Öffentlichkeit gleichermassen. Während mit dem Nokia Sea Ray gerade erst ein Prototyp des vermuteten ersten Windows-Phones der Finnen aufgetaucht ist, verblüffte der Konzern kürzlich mit der Präsentation eines Handys mit dem Betriebssystem MeeGo, dem Nokia N9.

Dieses hatte Nokia zusammen mit Chip-Hersteller Intel ins Leben gerufen, die Partnerschaft zu Gunsten von Microsoft dann aber nach rund einem Jahr wieder gelöst. Derzeit nutzen Nokia-Smartphones noch das Betriebssystem Symbian, das in Sachen Nutzerfreundlichkeit, Apps und Leistungsfähigkeit hinter die Konkurrenz zurückgefallen ist.

(Steffen Herget /teltarif.ch)

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