Nokia ruft 46 Millionen Handy-Batterien zurück
publiziert: Dienstag, 14. Aug 2007 / 13:35 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 14. Aug 2007 / 19:37 Uhr

Bern - Der finnische Handy-Konzern Nokia warnt vor Überhitzungsgefahr bei der Batterie-Serie BL-5C und bietet die kostenlose Auswechslung an.

Nicht jedes Handy ist betroffen.
Nicht jedes Handy ist betroffen.
Wie das Unternehmen in Helsinki mitteilte, gab es etwa hundert Fälle, bei denen die Batterie sich beim Aufladen des Handys nach einem Kurzschluss überhitzte und danach die Funktionsfähigkeit verlor.

Betroffen davon sind nach den Unternehmensangaben ausschliesslich BL-5C-Batterien des japanischen Herstellers Matsushita aus dem Zeitraum Dezember 2005 bis November 2006.

Nokia bezifferte die Zahl weltweit auf 46 Millionen Stück.

Das ist ein gutes Sechstel der im Umlauf befindlichen rund 300 Millionen entsprechender Matsushita-Akkus.

Anweisungen für Handy-Benutzer

Handy-Nutzer müssten neben der Typenbezeichnung auf der Vorderseite der Batterien auch die Seriennummer mit dem Herstellungsdatum sowie dem Herkunftsland auf der Rückseite prüfen, teilte Nokia mit.

Barbara Fürchtegott, Unternehmenssprecherin für die Schweiz und Österreich, konnte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA nicht sagen, wieviele Batterien in den beiden Ländern betroffen sein könnten.

Sie erklärte weiter, nicht jede Batterie sei zwangsläufig schadhaft. Dass weltweit lediglich etwa hundert Fälle auftraten, beweise das.

(dl/sda)

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