39 Prozent weniger Smartphones verkauft
Nokia kommt nicht aus der Krise
publiziert: Freitag, 20. Jul 2012 / 10:03 Uhr
Nokia steckt schon seit mehreren Quartalen tief in den roten Zahlen fest.
Nokia steckt schon seit mehreren Quartalen tief in den roten Zahlen fest.

Der kriselnde Handy-Riese Nokia kann die Kette von Megaverlusten nicht stoppen.

9 Meldungen im Zusammenhang
Im vergangenen Quartal gab es ein Minus von 1,4 Milliarden Euro, wie das finnische Unternehmen mitteilte. Der Umsatz fiel um 18,7 Prozent auf 7,54 Milliarden Euro (gut 9 Milliarden Franken).

Nokia verkauft immer weniger Smartphones

Besonders schmerzhaft sind die weiterhin sinkenden Zahlen im Smartphone-Geschäft: Der Absatz der Computer-Handys fiel um 39 Prozent auf 10,2 Millionen Geräte. Davon waren allerdings bereits vier Millionen Smartphones der neuen Lumia-Reihe mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone.

Der Ende 2011 eingeführte Hoffnungsträger konnte sein Ergebnis im Vergleich zum ersten Quartal damit zwar verdoppeln - allerdings verkaufen die Marktführer Samsung und Apple regelmässig 35 bis 40 Millionen Smartphones in einem Vierteljahr.

Sparprogramm gegen die Krise

Nokia steckt schon seit mehreren Quartalen tief in den roten Zahlen fest. Das Jahr 2011 endete mit einem Verlust von 1,16 Milliarden Euro (1,4 Milliarden Franken). Allein im vergangenen Vierteljahr gab es ein Minus von 929 Millionen Euro (1,1 Milliarden Franken). Konzernchef Stephen Elop setzte im Juni ein drastisches Sparprogramm mit dem Abbau von 10'000 Arbeitsplätzen in Gang. Geschlossen wird unter anderem der Forschungsstandort in Ulm.

Nokia-Aktie dennoch im Plus

Die zuletzt arg gebeutelte Nokia-Aktie legte nach den Quartalszahlen um mehr als 16 Prozent auf 1,60 Euro zu. Allerdings hat das Papier seit Jahresbeginn auch damit noch rund 60 Prozent seines Werts verloren. Nokia hatte im vergangenen Jahr den Wechsel von seiner betagten Symbian-Plattform zu Windows Phone beschlossen. Microsoft unterstützt den Partner mit 250 Millionen Dollar pro Quartal, zugleich muss Nokia aber Lizenzen für Windows Phone bezahlen.

Kampf an mehreren Fronten

Nokia gab mehr als ein Jahrzehnt den Ton in der Handy-Branche ab, bis das iPhone von Apple und das Google-Betriebssystem Android die Smartphone-Revolution einleiteten. In den vergangenen Jahren konnten sich die Finnen noch auf ihre starke Stellung bei einfachen Mobiltelefonen verlassen, inzwischen bekommen sie aber auch hier immer mehr Konkurrenz. Anfang des Jahres stiess Samsung Nokia vom Thron des weltgrössten Handy-Herstellers.

(Marc Kessler/teltarif.ch)

Kommentieren Sie jetzt diese egadgets.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Helsinki - Der unter Druck stehende finnische Handypionier Nokia streicht im ... mehr lesen
Nokia hatte bereits Anfang 2011 angekündigt, massiv Stellen abzubauen.
Nokia verbucht im 3. Quartal nahezu eine Milliarde Euro Verlust
Helsinki - Der finnische ... mehr lesen
Grosser Erfolgsdruck für die Nachfolger des Lumia 900.
Der angeschlagene finnische ... mehr lesen
London - Schon in zwei Jahren besitzen laut Analysten 90 Prozent der ... mehr lesen
Die jungen, wohlhabenden User haben alle schon Smartphones.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Nokia streicht wegen tiefroter Handy-Sparte 10'000 Arbeitsplätze.
Paris - Der Verluste schreibende ... mehr lesen
Stamford - Die sinkende Nachfrage ... mehr lesen
Die Smartphones haben den alten Handys den Rang abgelaufen.
Die Tatsache, dass der finnische Handy-Riese Nokia in unruhige Fahrwasser geraten ist, ist sattsam bekannt und vor allem durch die jüngsten Geschäftszahlen belegt. Nokia setzt jedoch weiterhin voll auf den eingeschlagenen Weg, und mittlerweile stellen sich zumindest auf dem US-Markt erste Achtungserfolge ein. mehr lesen 
Es gibt auch ein Leben nach Nokia.
Helsinki - Der Niedergang Nokias war ... mehr lesen
Die professionelle SMS-Businesslösung
aspsms.com
Katharinengasse 10
9000 St. Gallen
Verkaufen Sie uns Ihr Handy, Tablet oder iPod
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
«Die Telecom-Anbieter veräppeln ihre Kunden» meint der Telecom-Experte Jean-Claude Frick.
«Die Telecom-Anbieter veräppeln ihre ...
Comparis-Umfrage bei Telecom-Providern  Die Betreiber des öffentlichen Verkehrs, Fitness-Studios und Anbieter diverser im Lockdown verbotener Veranstaltungen zeigen sich kulant und verlängern die Abos oder erstatten Geld zurück. Nicht so die Telecom-Provider: Wegen der Grenzschliessungen nicht nutzbare Roaming-Guthaben müssen sich die Kunden ans Bein streichen. Einzig Salt erstattet den Kaufpreis für nicht verwendete Datenpakete zurück - aber nur auf Anfrage. «Die Telecom-Anbieter veräppeln ihre Kunden», kritisiert Comparis-Telecomexperte Jean-Claude Frick. Er fordert die Anbieter auf, flächendeckend Roaming-Guthaben zu erstatten. mehr lesen 
Publinews Datenschutzkonforme Lösung für Restaurants  St. Gallen - Wer künftig ein Restaurant besucht, muss Name, Vorname und Telefonnummer hinterlegen. Mit quickreg.ch stellt ASPSMS ... mehr lesen  
Einfache Zutrittserfassung für Gastronomen via dem Handy der Kunden.
Bestenliste 2018  Analog zur Bestenliste im Rahmen der «Best of Swiss Web Awards» gibt es auch für «Best of Swiss Apps» eine Rangliste der Anbieter mit den meisten Punkten. Diese jährlich veröffentlichte ausführliche Darstellung der Schweizer Apps-Branche basiert auf dem Medaillenspiegel aller «Best of Swiss Apps»-Editionen. Die Bestenlisten von 'Best of Swiss Apps' und 'Best of Swiss Web' stehen jeweils für sich. mehr lesen  
.app Domains jetzt registrieren
Neue Domainendung am Start  Wir bieten wunderbare neue Möglichkeiten für innovative Startups und etablierte Applikationsanbieter ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Rund 50 Prozent der beleidigenden Tweets werden von Frauen gesendet. (Symbolbild)
DOSSIER Social Media Frauenfeindlichkeit auf Twitter bleibt ein Problem Auch wenn der Twitter-CEO Dick Costello ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 10°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 9°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 10°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 9°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 11°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 15°C 25°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 21°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten