Windows-Phone-Flaggschiff
Nokia Lumia 900 im Test
publiziert: Dienstag, 3. Jul 2012 / 09:29 Uhr

Das Nokia Lumia 900 mit Windows Phone 7.5 unter der Lupe und im Vergleich mit dem Lumia 800.

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Microsoft sorgte letzte Woche unter anderem mit der Ankündigung von Windows Phone 8 für einen ordentlichen Paukenschlag, vor allem in Verbindung mit der Tatsache, dass die aktuellen Windows Phones kein echtes Update auf die neue Version der Software bekommen. Doch noch liegt der Start von Windows Phone 8 einige Monate in der Zukunft, und im Hier und Jetzt versucht der angeschlagene finnische Handy-Riese Nokia, mit dem Lumia 900 mit Windows Phone 7.5 verlorenen Boden im Smartphone-Markt wettzumachen. Ob das gelingen kann, haben wir im Test des Nokia Lumia 900 näher beleuchtet. Auch den Vergleich mit dem kleineren Vorgänger Lumia 800 muss das neue Handy antreten.

Nokia hat sich beim Lumia 900, das derzeit rund 550 Franken ohne Vertrag kostet, für ein Kunststoff-Gehäuse im bekannten Design entschieden. Die Käufer haben die Wahl zwischen den Farben Schwarz, Weiss und Cyan. Das Gehäuse, das sehr stabil und gleichzeitig elegant wirkt und hervorragend verarbeitet ist, beherbergt einen Single-Core-Prozessor mit 1,4 GHz Taktfrequenz, 512 MB RAM, 16 GB internen Speicherplatz sowie zwei Kameras (8 Megapixel und LED-Leuchte hinten, 0,3 Megapixel vorne). Für die Kamera gibt es an der rechten Seite, die auch die Lautstärketaste und den Power-Button beherbergt, einen separaten Auslöser. An der Unterseite sitzt ein Lautsprecher, der einen ausgewogenen Klang und ausreichende Lautstärke mitbringt, hinter feinen Bohrungen. An der linken Seite ist nichts zu sehen, oben wurden ein Micro-USB-Port und ein Kopfhörerausgang mit 3,5-Millimeter-Klinken-Buchse angebracht.

Bei der Software zeigt sich das neue Nokia-Flaggschiff mit der aktuellen Windows-Phone-Version 7.5 auf der Höhe der Zeit. Zusätzlich sind zahlreiche Nokia-Apps installiert, die im Vergleich zur Konkurrenz einiges zu bieten haben. Da gibt es etwa gutes Kartenmaterial inklusive Turn-by-Turn-Navigation für zahlreiche Länder, die auch offline verfügbar ist, wenn vorher die Karten heruntergeladen werden. Musik- und Radio-Apps sind ebenso an Bord wie eine Anwendung für den öffentlichen Nahverkehr. Im Gegensatz zum Nokia Lumia 800, dem immer noch das entsprechende Update fehlt, bietet das Lumia 900 auch die Möglichkeit zum WLAN-Tethering an.

Das grosse Display kann auch zickig sein

Das Display des Lumia 900 hat eine Diagonale von 4,3 Zoll bei einer Auflösung von 480 x 800 Pixel. Hier hätte Nokia dem Flaggschiff sicher gerne mehr Pixel spendiert, ist aber ein weiteres Mal an die derzeit noch aktuellen Vorgaben von Microsoft gebunden. Der guten Qualität des Bildschirm, der von einer kratzfesten Schutzschicht überzogen ist, tut das allerdings keinen Abbruch. Farben, Kontraste, Helligkeit, Blickwinkelstabilität - hier überzeugt das Lumia 900 durch die Bank. Zudem hat die Kombination aus grosser Fläche und moderater Auflösung auch ihr Gutes, denn die Kacheln, Schaltflächen und - vor allem - die Tasten der Bildschirmtastatur sind hier deutlich grösser als bei anderen Modellen mit Windows Phone und lassen sich hervorragend bedienen. Allerdings haben bei dieser Display-Grösse, verbunden mit der Bauform des Nokia, Menschen mit Durchschnitts-Daumen bereits Probleme bei der Ein-Hand-Bedienung, nicht immer ist der Daumen lang genug, um in die Ecken des Displays zu gelangen. Dann muss die zweite Hand assistieren, was den Komfort verringert, aber ein Problem von vielen aktuellen High-End-Smartphones darstellt.

Neben dem Problem mit der Finger-Reichweite, das jedem Käufer bewusst sein sollte, ist der Touchscreen des Nokia Lumia 900 ab und an noch anderweitig negativ aufgefallen. So zeigt das Smartphone in unregelmässigen Abständen Schwächen beim Scrollen. Dann flutschen die Menüs und Icons nicht schnell wie von Windows Phone gewohnt über das Display, sondern bewegen sich nur noch sehr langsam, sobald der Finger das Display verlässt. Um einen Hardware-Defekt oder falsche Bedienung auszuschliessen, haben wir unser Testgerät gegen ein neues Exemplar ausgetauscht und das Verhalten mit mehreren Personen getestet - stets das gleiche Ergebnis. Zwar trat dieses Problem am Nokia Lumia 900 nur selten und in unregelmässigen Abständen auf - während des Tests gab es einmal für über drei Tage keine Auffälligkeiten - bedenklich ist es aber schon. Immerhin: Ein Neustart des Smartphones brachte stets alles wieder ins Gleichgewicht. Abseits der Aussetzer, die nicht unbedingt bei jedem Exemplar auftreten dürften, funktioniert der Touchscreen sehr präzise.

Lumia 800 und Lumia 900 im Vergleich

Keine grossen Ausreisser leistet sich das Nokia Lumia 900 bei den Kernaufgaben eines Handys. Die Sprachqualität beim Telefonieren ist sehr ordentlich, beide Gesprächspartner sind im Regelfall klar und deutlich zu verstehen. Beim SMS-schreiben kommt erneut die gute und grosse Tastatur zum Einsatz, Tippfehler halten sich nach einer gewissen Eingewöhnung in sehr überschaubaren Grenzen. Einzig das intelligente Wörterbuch von Windows Phone zeigt sich zu Anfang nicht immer auf der Höhe und erkennt einige Begriffe nicht - zum Glück ist es lernfähig. Der leider fest verbaute Akku mit seiner Kapazität von 1830 mAh ist stark genug, um bei normaler Nutzung zwei bis drei Tage durchzustehen. Auch bei intensiver Nutzung schafft das Windows Phone einen ganzen Tag abseits der Steckdose, in knapp zwei Stunden ist es wieder vollständig geladen.

Legt man das Nokia Lumia 900 neben das vor rund einem halben Jahr erschienene Lumia 800, fallen auf den ersten Blick kaum Unterschiede auf. Der Blick ins Details lohnt sich allerdings, denn obwohl beide Smartphones, vor allem wegen der strengen Vorgaben von Microsoft, beispielsweise in Sachen Prozessor, Speicherplatz, Schnittstellen und Display-Auflösung identisch sind, unterscheiden die sich doch in einigen Punkten.

Beide Smartphones haben ein weitgehend identisch gestaltetes Gehäuse aus Polycarbnoat zu bieten, das aus einem Kunststoff-Block herausgefräst wurde. An der Oberseite jedoch hat sich Nokia von der zwar schönen, aber auch fragilen Klappe über dem Micro-USB-Port getrennt. Auch der Schacht für die MicroSIM wurde umgestaltet, nun ist ein Werkzeug - eine Büroklammer tut's allerdings auch - zum Öffnen der Schublade nötig. Zudem wurde das Mikrofon für Videoaufnahmen, das beim Lumia 800 neben der Foto-LED sitzt, auf die Oberseite umgezogen. Die Unterseite mit den feinen Bohrungen sowie die Rück- und Seitenansichten sind bei beiden Handys gleich. Das Display, das beim Lumia 800 an den Rändern gebogen ist und nahtlos in das Gehäuse übergeht, ist beim Lumia 900 gerade und durch einen merklichen Rand, der unter anderem die Festigkeit erhöhen soll, abgegrenzt. Am Ende wirkt das eigentlich Top-Modell Lumia 900 insgesamt pragmatischer und weniger edel als sein Quasi-Vorgänger.

Das grosse Display ist Segen und Fluch zugleich

In der Hand liegen beide Lumias gut, das um 18 Gramm höhere Gewicht des grossen Modells fällt kaum auf. Allerdings ist das Lumia 800 mit seinem um 0,6 Zoll kleineren Bildschirm deutlich kompakter und problemlos mit einer Hand zu bedienen. Andererseits funktioniert auf dem grossen Display das Tippen besser und Inhalte, etwa beim Surfen, werden grösser dargestellt. Hier regiert ein wenig der persönliche Geschmack. Bei der Software unterscheidet sich kaum etwas, lediglich die Tethering-Lücke besteht beim Lumia 800 weiterhin.

Die Hauptkamera von Carl Zeiss mit ihrer Auflösung von 8 Megapixel und 720p- Videos liefert bei beiden Lumias gute Ergebnisse. Mit der zusätzlichen Frontkamera hat das Lumia 900 dem kleinen Bruder allerdings etwas voraus. Die Soundqualität der internen Lautsprecher unterscheidet sich nicht merklich, gleiches gilt für die Ausgabe über Kopfhörer. Auch bei der Akku-Leistung liegen beide fast gleichauf, der mit 1450 mAh etwas schwächere Akku des Lumia 800 bringt dank des kleineren Displays fast so gute Werte zustande wie der des Lumia 900, das wenige Stunden länger durchhält.

Wer braucht das Nokia Lumia 900?

Es stellt sich am Ende die Frage, für wen das Nokia Lumia 900 tatsächlich eine Überlegung Wert ist. Verglichen mit den derzeit angebotenen Windows Phones ist das Top-Modell von Nokia sicher zur Oberklasse zu rechnen. Ein schickes Design, gute Verarbeitung, ein sinnvoll dimensioniertes Display - das noch grössere HTC Titan beispielsweise leidet noch mehr unter der geringen Auflösung - sowie ein flotter Prozessor sind durchaus Pluspunkte. Wer allerdings bereits vor einigen Monaten beim Nokia Lumia 800 zugeschlagen hat, kann nur wenige Gründe ins Feld führen, auf das Lumia 900 zu wechseln. Geschwindigkeit, Speicher, Hauptkamera, in weiten Teilen das Design - hier gleichen sich die beiden Modelle dann doch zu sehr.

Das Nokia Lumia 900 bringt eines der grössten Windows-Phone-Displays mit, und hat hier zudem eine sehr gute Qualität bei Farben und Kontrasten zu bieten. Wem hier vorherige Modelle zu klein waren, sollte sich das Smartphone einmal aus der Nähe anschauen. Während die Hauptkamera auf der Rückseite wie erwähnt identisch zu der des Lumia 800 ist, verfügt das Lumia 900 zusätzlich über eine Frontkamera für Videotelefonie. Das haben nicht allzu viele Windows Phones zu bieten, wer also ausgiebig solche Dienste nutzen möchte, liegt hier ebenfalls richtig.

Bleibt die Software. Nokia hat mit den eigenen Apps, etwa für die Navigation, den Musik-Genuss oder für öffentliche Verkehrsmittel ein echtes Plus gegenüber der Konkurrenz - diese haben allerdings die anderen Lumia-Modelle auch an Bord, und das zu einem deutlich geringeren Preis. Zudem wird das Lumia 900 wie berichtet kein Update auf das im Herbst erscheinende Windows Phone 8 bekommen, sondern lediglich das Feature-Update Windows Phone 7.8. Bei einem Smartphone in dieser Preisklasse ist das mehr als ärgerlich, selbst wenn viele Funktionen wie etwa der neue Startscreen in Windows Phone 7.8 enthalten sein werden. Hier muss sich der potenzielle Käufer bewusst sein, dass sein neues Handy sehr schnell in Sachen Software veraltet sein wird - ein absolutes Ärgernis, vor allem in der Preisklasse von über 500 Franken.

Fazit: Gutes Smartphone mit ungewisser Zukunft

Am Ende bleibt vom Nokia Lumia 900 ein an sich positiver Gesamteindruck mit einigen kleineren Makeln und einem grossen Fragezeichen zurück. So überzeugen Verarbeitung, Design, Bildschirm und Software-Ausstattung des neuen Nokia-Flaggschiffs auf ganzer Länge, und auch die Arbeitsgeschwindigkeit ist unter Windows Phone 7.5 mehr als ordentlich. Seltsam sind die Hakler, die der Touchscreen von Zeit zu Zeit beim Scrollen zeigt, auch wenn im Regelfall ein Neustart ausreicht, um das Problem zu beheben. Lücken in der Hardware-Ausstattung wie ein fehlender Speicherkarten-Slot oder die im Vergleich zur Smartphone-Oberklasse geringe Auflösung sind den Vorgaben von Microsoft geschuldet. Das grosse Damoklesschwert über dem Haupt des Lumia 900 ist aber das im Herbst erscheinende, aber nicht für das Lumia 900 verfügbare Windows Phone 8. Wen das nicht stört, der kann hier nahezu bedenkenlos zugreifen - oder noch etwas abwarten, denn der Preis des Nokia Lumia 900 dürfte sich noch nach unten bewegen.

(Steffen Herget/teltarif.ch)

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