Spontane Suche mit dem Handy
Neue Smartphone-App vermittelt Sex-Partner
publiziert: Sonntag, 25. Aug 2013 / 09:15 Uhr
Spontane Suche mit dem Handy - Sexualtherapeutin Senger skeptisch. (Symbolbild)
Spontane Suche mit dem Handy - Sexualtherapeutin Senger skeptisch. (Symbolbild)

New York/Wien - Eine neue Smartphone-Appliaktion will künftig dafür sorgen, dass Menschen, die auf der spontanen Suche nach einem Sexparntner sind, diesen auch finden. Die App namens «Pure» könnte in den USA schon in der kommenden Woche im AppStore von Apple zu finden sein. Das Zulassungsprozedere ist derzeit noch im Gange. Ein 24-stündiger Zugang zu der unorthodoxen Partnerbörse kostet umgerechnet 7,50 Euro.

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Die Wiener Sexualtherapeutin Gerti Senger sieht diese Form der Sexpartnersuche allerdings kritisch. «Natürlich sucht der Mensch nach Möglichkeiten zur Triebabfuhr, doch die traditionelle Suche ist wichtig, weil dadurch soziale Kontakte geknüpft und tiefsinnigere Gespräch möglich werden», so Senger auf Nachfrage.

Nicht chatten, sondern Sex

Entwickelt haben die Applikation Roman Sidorenko und Alexander Kukhtenko. Für die Realisierung ihres Projekts haben sie insgesamt 200.000 Dollar gesammelt. «Wir wollten hauptsächlich einen einfachen Weg, um Sex zu haben», formuliert es Sidorenko gegenüber dem New York Magazine. Dabei spielt der mobile Aspekt eine entscheidende Rolle. Mittels Geo-Targeting werden einem Vorschläge unterbreitet, die sich in der Nähe befinden, wodurch ein Treffen bequem und ohne grosse Reisestrapazen arrangiert werden kann.

User können angeben, ob sie einen Mann oder eine Frau suchen. Zudem können sie entscheiden, ob sie lieber bei sich zu Hause oder auswärts treffen. «Pure» verzichtet im Gegensatz zu anderen Anbietern in diesem Segment bewusst auf Profile und Chat-Fenster und löscht unbeantwortete Anfragen automatisch nach einer Stunde. Trotz eines fehlenden Profils gibt es naturgemäss Anhaltspunkte in Form von Fotos, die einem die Partnerwahl erleichtern sollen. Applikationen dieser Art seien nicht unbedingt persönlichkeitfördernd und auch kein geeigneter Start für eine Beziehung, so Senger gegenüber pressetext. «Da es nur um blossen Sex geht, nähert man sich den Menschen mit Vorurteilen. Daraus werden zwangsläufig Vorverurteilungen.»

Enttäuschungen bleiben aus

Siorenko und Kukhtenko haben bei der Entwicklung der Applikation darauf geachtet, dass es nicht offen zu Enttäuschungen kommt. User, die eine Anfrage stellen, sehen nur, wenn jemand anders auf «Okay» geklickt hat, aber nicht, wenn sie abgelehnt werden. Senger betont jedoch, dass auch eine misslungene Suche durchaus einen Sinn hat, da sie Chancen birgt, sich weiterzuentwickeln.

 

 

(tafi/pte)

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