Nagelkopfgrosser Chip macht SIM-Karten überflüssig
publiziert: Samstag, 2. Mai 2009 / 10:28 Uhr / aktualisiert: Samstag, 2. Mai 2009 / 16:31 Uhr

T-Mobile USA hat eine Miniatur-SIM-Karte aus Silizium entwickelt, die lediglich die Grösse eines Nagelkopfes hat und sehr strapazierfähig ist.

Gehören die herkömmlichen SIM-Karten bald der Vergangenheit an?
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Die Handys verändern sich stetig, doch eines bleibt schon seit Jahren gleich: Die SIM-Karte aus Plastik in der gewohnten rechteckigen Form mit abgeschrägter Ecke.

T-Mobile USA ging aber jetzt einen Schritt weiter und entwickelte eine SIM in Miniaturgrösse, die aus Silizium gefertigt und direkt in entsprechende Endgeräte eingebaut wird. Das berichtet das Branchenmagazin «TecChannel».

Klein und widerstandsfähig

Die Mini-SIM ist demnach nicht nur klein, sondern auch äusserst widerstandsfähig, laut den Entwicklern spielen Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Bewegung keine Rolle bei der Stabilität der Verbindung zwischen SIM-Karte und Gerät. Der kleine Bruder der normalen SIM-Karte erfüllt generell dieselben Funktionen wie die herkömmlichen Module.

Einsatz in Sensoren und Maschinen ist vorgesehen Auch über mögliche Einsatzzwecke des kleinen Kommunikationschips hat sich T-Mobile USA bereits Gedanken gemacht, die Mini-SIM soll vordringlich in Maschinen und Sensoren eingebunden werden, die über das Handy-Netz Verbindungen zu Basisstationen oder anderen Maschinen herstellen.

Keine externe Schnittstelle notwendig

Im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten müsste durch die direkte Integration der Chips auf der Platine der Maschinen keine externe Schnittstelle für eine herkömmliche SIM-Karte mehr eingebaut werden.

Ein Pilotprojekt soll die Steuerung der Strassenbeleuchtung im kalifornischen San José sein, die durch effizientere Schaltung Energie einsparen soll. Ob neben dem Feld der Machine-to-Machine-Kommunikation auch Anwendungen beispielsweise für Handys, Netbooks oder andere mobile Endgeräte geplant sind, ist nicht bekannt.

(Steffen Herget/teltarif.ch)

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