Ab April in Japan erhältlich
NEC startet erstes Dual-Screen-Smartphone
publiziert: Dienstag, 22. Jan 2013 / 15:23 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 22. Jan 2013 / 16:23 Uhr

Tokio/Wien - Der japanische Mobilfunker NTT DoCoMo hat heute, Dienstag, sein Frühjahrs-Gerätelineup vorgestellt, das mit dem «Medias W N-05E» von NEC einen echten Exoten umfasst.

Informationen zum Preis gibt es bislang ebenso wenig wie dazu, ob das Medias W N-05E auch international erhältlich sein wird.
Informationen zum Preis gibt es bislang ebenso wenig wie dazu, ob das Medias W N-05E auch international erhältlich sein wird.
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Es handelt sich nämlich um ein Dual-Screen-Smartphone, das durch Aufklappen vom normal grossen Gerät praktisch zum Phablet (Vermischungswort von Tablet und Smartphone) mutiert. Das Modell, das mit Android 4.1 läuft, soll dem Mobilfunker zufolge im April in Japan erhältlich sein.

Fraglich ist auch, ob sich das Konzept wirklich durchsetzen kann. «Ich sehe den wirklichen Nutzen nicht», meint Karim Taga, Managing Director von Arthur D. Little, im Gespräch mit pressetext. Vielmehr könnte es sein, dass das Doppel-Display zum Akku-Killer wird - immerhin sei der Bildschirm der grösste Stromverbraucher. «Man kämpft bei den besten Smartphones der Welt mit den Einschränkungen der Batterie», betont der Experte. Bei einem herkömmlichen Phablet liesse sich durch die grössere zusammenhängende Fläche leichter ein etwas stärkerer Akku verbauen als beim Klapp-Gerät.

Display-Verdoppelung

Auf den ersten Blick wirkt das NEC-Gerät wie ein relativ normales 4,3-Zoll-Smartphone, dessen LCD-Display eine nach aktuellen Standards eher mässige Auflösung von 540 mal 960 Pixel bietet. Doch ist es möglich, das Gerät aufzuklappen und ein zweites, gleich grosses Display neben dem ersten zu positionieren. So entsteht effektiv ein 5,6-Zoll-Display, dessen Gesamtauflösung mit 1.080 mal 1.920 Bildpunkten der aktueller Phablets entspricht. Je nach Anwendung kann der User den gesamten Bildschirm zur Darstellung nutzen oder die beiden Display-Hälften getrennt verwenden, beispielsweise für verschiedene Apps oder, um auf einer Seite eine Galerie-Übersicht anzuzeigen.

Das NEC-Gerät, das bereits auf dem Mobile World Congress 2012 geteasert wurde, ist nicht das allererste Dual-Screen-Smartphone - Kyocera hat ein ähnliches Konzept bereits mit dem «Echo» umgesetzt. Doch ist das Medias W N-05E klar moderner. Im Inneren steckt ein mit 1,5 Gigahertz (GHz) getakteter Snapdragon-S4-Chip wie in vielen gängigen Highend-Modellen, zudem unterstützt das Gerät LTE. Für ein Japan-Modell überraschend ist das Fehlen eines NFC-Chips. Eine potenzielle Schwachstelle ist gerade angesichts des Doppel-Displays der Akku mit nur 2.100 Milliamperestunden (mAh) - einer der kleineren im aktuellen NTT-DoCoMo-Lineup.

Breites Gerätespektrum

Neben dem Dual-Screen-Smartphone hat NTT DoCoMo noch elf weitere Geräte angekündigt, darunter wie erwartet Sonys Tablet Z, das Mitte März auf den japanischen Markt kommt. Mit dem «dtab» bringt der Mobilfunker aber auch ein WLAN-Tablet als Teil seiner Smart-Home-Initiative, bei der es insbesondere um einfaches Content-Sharing zwischen Smartphones und diversen Geräten im Eigenheim geht. Das dtab soll bequemen Zugriff auf DoCoMo-Services von zu Hause aus bieten.

Im Handy-Segment reicht das Spektrum vom «Smartphone for Juniors» aus dem Hause Sharp bis hin zu insgesamt vier Fünf-Zoll-Phablets verschiedener Hersteller, allesamt Android-4.1-Geräte mit einer 1080p-Auflösung auf einem LCD-Display. Bis Mitte Februar starten bei NTT DoCoMo der Reihe nach Panasonics «Eluga X», Sonys «Xperia Z» sowie Fujitsus «Arrow X», das mit einer 1,7-GHz-Vierkern-CPU etwas mehr Leistung verspricht als die beiden Konkurrenten. Das gilt auch für LGs «Optimus G Pro», das erst im April folgt und dank einem vergleichsweise grossen 3.000-mAh-Akku eine hohe Laufzeit in Aussicht stellt.

(knob/pte)

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